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    <title>juvenil (Blog für Kinder- und Jugendliteratur) : Rubrik:Poesie</title>
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    <description>Blog für Kinder- und Jugendliteratur</description>
    <dc:publisher>Evangelisches Mädchen</dc:publisher>
    <dc:creator>Evangelisches Mädchen</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-27T13:49:38Z</dc:date>
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    <title>juvenil</title>
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  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/5399651/">
    <title>juvenil-Adventskalender.24</title>
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    <description>&lt;b&gt;Weihnachten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wieder nun lässt aus dem Dunkeln &lt;br /&gt;
Die Weihnacht ihre Sterne funkeln! &lt;br /&gt;
Die Engel im Himmel hört man sich küssen &lt;br /&gt;
Und die ganze Welt riecht nach Pfeffernüssen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So heimlich war es die letzten Wochen, &lt;br /&gt;
Die Häuser nach Mehl und Honig rochen, &lt;br /&gt;
Die Dächer lagen dick verschneit &lt;br /&gt;
Und fern, noch fern schien die schöne Zeit. &lt;br /&gt;
Man dachte an sie kaum dann und wann. &lt;br /&gt;
Mutter teigte die Kuchen an &lt;br /&gt;
Und Vater, dem mehr der Lehnstuhl taugte, &lt;br /&gt;
Saß daneben und las und rauchte. &lt;br /&gt;
Da plötzlich, eh man sich&apos;s versah, &lt;br /&gt;
Mit einem Mal war sie wieder da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten im Zimmer steht nun der Baum! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man reibt sich die Augen und glaubt es kaum ... &lt;br /&gt;
Die Ketten schaukeln, die Lichter wehn, &lt;br /&gt;
Herrgott, was giebt&apos;s da nicht alles zu sehn! &lt;br /&gt;
Die kleinen Kügelchen und hier &lt;br /&gt;
Die niedlichen Krönchen aus Goldpapier! &lt;br /&gt;
Und an all den grünen, glitzernden Schnürchen &lt;br /&gt;
All die unzähligen, kleinen Figürchen: &lt;br /&gt;
Mohren, Schlittschuhläufer und Schwälbchen, &lt;br /&gt;
Elephanten und kleine Kälbchen, &lt;br /&gt;
Schornsteinfeger und trommelnde Hasen, &lt;br /&gt;
Dicke Kerle mit roten Nasen, &lt;br /&gt;
Reiche Hunde und arme Schlucker &lt;br /&gt;
Und Alles, Alles aus purem Zucker! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein alter Herr mit weissen Bäffchen &lt;br /&gt;
Hängt grade unter einem Äffchen. &lt;br /&gt;
Und hier gar schält sich aus seinem Ei &lt;br /&gt;
Ein kleiner, geflügelter Nackedei. &lt;br /&gt;
Und oben, oben erst in der Krone!! &lt;br /&gt;
Da hängt eine wirkliche, gelbe Kanone &lt;br /&gt;
Und ein Husarenleutnant mit silbernen Tressen - &lt;br /&gt;
Ich glaube wahrhaftig, man kann ihn essen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den offenen Mäulerchen ihre Finger, &lt;br /&gt;
Stehn um den Tisch die kleinen Dinger, &lt;br /&gt;
Und um die Wette mit den Kerzen &lt;br /&gt;
Puppern vor Freuden ihre Herzen. &lt;br /&gt;
Ihre grossen, blauen Augen leuchten, &lt;br /&gt;
Indess die unsern sich leise feuchten. &lt;br /&gt;
Wir sind ja leider schon längst &quot;erwachsen&quot;, &lt;br /&gt;
Uns dreht sich die Welt um andre Achsen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar zumeist um unser Bureau. &lt;br /&gt;
Ach, nicht wie früher mehr macht uns froh &lt;br /&gt;
Aus Zinkblech eine Eisenbahn, &lt;br /&gt;
Ein kleines Schweinchen aus Marzipan. &lt;br /&gt;
Eine Blechtrompete gefiel uns einst sehr, &lt;br /&gt;
Der Reichstag interessirt uns heut mehr; &lt;br /&gt;
Auch sind wir verliebt in die Regeldetri &lt;br /&gt;
Und spielen natürlich auch Lotterie. &lt;br /&gt;
Uns quälen tausend Siebensachen. &lt;br /&gt;
Mit einem Wort, um es kurz zu machen, &lt;br /&gt;
Wir sind grosse, verständige, vernünftige Leute! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur eben heute nicht, heute, heute! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über uns kommt es wie ein Traum, &lt;br /&gt;
Ist nicht die Welt heut ein einziger Baum, &lt;br /&gt;
An dem Millionen Kerzen schaukeln? &lt;br /&gt;
Alte Erinnerungen gaukeln &lt;br /&gt;
Aus fernen Zeiten an uns vorüber &lt;br /&gt;
Und jede klagt: Hinüber, hinüber! &lt;br /&gt;
Und ein altes Lied fällt uns wieder ein: &lt;br /&gt;
O selig, o selig, ein Kind noch zu sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Arno Holz, 1863-1929)                                                 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die juvenil-Redaktion wünscht allen Lesern &lt;br /&gt;
ein schönes und fröhliches Weihnachtsfest.&lt;/b&gt;                                                 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
***</description>
    <dc:creator>juvenil.redaktion</dc:creator>
    <dc:subject>Poesie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 juvenil.redaktion</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-24T05:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/5398418/">
    <title>juvenil-Adventskalender.23</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/5398418/</link>
    <description>&lt;b&gt;Vor Weihnachten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn säuseln die Windlein,&lt;br /&gt;
Dann schaut das Christkindlein&lt;br /&gt;
Zum dunkelen Fenster herein.&lt;br /&gt;
Da sieht es wohl hinter&lt;br /&gt;
Dem Vorhang die Kinder,&lt;br /&gt;
Und horcht, ob vielleicht sie nicht schrei´n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sie gehorchen,&lt;br /&gt;
Dann bringt es bis morgen&lt;br /&gt;
Viel Sachen von Zucker und Gold.&lt;br /&gt;
Drum legt euch zufrieden,&lt;br /&gt;
Dann hat es beschieden&lt;br /&gt;
Bis morgen früh, was ihr nun wollt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Friedrich Güll, 1812-1879)</description>
    <dc:creator>juvenil.redaktion</dc:creator>
    <dc:subject>Poesie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 juvenil.redaktion</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-23T05:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/5399672/">
    <title>juvenil-Adventskalender.22</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/5399672/</link>
    <description>&lt;b&gt;Böse Knaben&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsre dicke, nett Jule&lt;br /&gt;
Geht bereits schon in die Schule,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit teilnahmsvollem Sinn&lt;br /&gt;
Schaut sie gern nach Knaben hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer, der ihr nicht gefiel,&lt;br /&gt;
Das ist Dietrich Klingebiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferdinandchen Mickefett&lt;br /&gt;
Scheint ihr nicht besonders nett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Sutitt, frech und dick,&lt;br /&gt;
Hat natürlich auch kein Glück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Försters Fritze, blond und kraus,&lt;br /&gt;
Ja, der sieht schon besser aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keiner kann wie er so schön&lt;br /&gt;
Grade auf dem Kopfe stehn;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Julchen lacht und spricht:&lt;br /&gt;
&quot;So wie Fritze könnt ihr´s nicht!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kränkend ist ein solches Wort.&lt;br /&gt;
Julchen eilt geschwinde fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knubbs! Da stoßen die drei Knaben&lt;br /&gt;
Julchen in den feuchten Graben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie fühlen sich entzückt,&lt;br /&gt;
Daß der Streich so gut geglückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wartet nur, da kommt der Frotze!&lt;br /&gt;
Schwupp, sie liegen in der Pfütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz ist brav und sanft und spricht:&lt;br /&gt;
&quot;Gutes Julchen, weine nicht!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julchens Kleid ist zu beklagen.&lt;br /&gt;
Knopp, der muss die Kosten tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Wilhelm Busch, 1832-1908)</description>
    <dc:creator>juvenil.redaktion</dc:creator>
    <dc:subject>Poesie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 juvenil.redaktion</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-22T05:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/5364525/">
    <title>juvenil-Adventskalender.21</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/5364525/</link>
    <description>&lt;b&gt;Sich interessant machen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(Für einen großen Backfisch)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst doch schweigen? Du bist doch kein Kind&lt;br /&gt;
Mehr! - Die Lederbände im Bücherspind&lt;br /&gt;
Haben, wenn du die umgeschlagenen Deckel hältst&lt;br /&gt;
Hinten eine kleine Höhlung im Rücken.&lt;br /&gt;
Dort hinein musst du weichen Käse drücken.&lt;br /&gt;
Außerdem kannst du Käsepfropfen&lt;br /&gt;
Tief zwischen die Sofapolster stopfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasse ruhig eine Woche verstreichen.&lt;br /&gt;
Dann musst du immer traurig herumschleichen.&lt;br /&gt;
Bis die Eltern nach der Ursache fragen.&lt;br /&gt;
Dann tu erst, als wolltest du ausweichen,&lt;br /&gt;
Und zuletzt musst du so stammeln und sagen:&lt;br /&gt;
&quot;Ich weiß nicht, - ich rieche überall Leichen -.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Eltern werden furchtbar erschrecken&lt;br /&gt;
Und überall rumschnüffeln nach Leichengestank,&lt;br /&gt;
Und dich mit Schokolade ins Bett stecken.&lt;br /&gt;
Und zum Arzt safe dann: &quot;Ich bin seelenkrank.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur lass dich ja nicht zum Lachen verleiten.&lt;br /&gt;
Deine Eltern - wie Eltern so sind -&lt;br /&gt;
Werden bald überall verbreiten:&lt;br /&gt;
Du wärst so ein merkwürdiges, interessantes Kind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Joachim Ringelnatz, 1883-1934)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Geheimes Spielen und Verwirren&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joachim Ringelnatz hat 1924 und 1931 die Anthologien &lt;i&gt;Geheimes Kinder-Spiel-Buch&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Kinder-Verwirr-Buch&lt;/i&gt; veröffentlicht. Beide Bücher sind 2008 im Kinderbuchprogramm des Aufbau Verlags, mit neuen Illustrationen, u.a. von Norman Junge, wieder herausgegeben worden.&lt;br /&gt;
Vergleicht man, was es heute so an Gedichten und Reimen für Kinder gibt, dann fällt einmal mehr auf, wie erfrischend ungeschminkt und frech Ringelnatz&apos; Verse sind. Fast ein Jahrhundert nach der Erstveröffentlichung haben sie nichts eingebüßt und man wagt zu behaupten, dass Gedichte wie &quot;Himmelsklöße&quot; oder &quot;Maikäfermalen&quot; auch (oder gerade?) im 21. Jahrhundert noch Eltern und Pädagogen provozieren.&lt;br /&gt;
Insofern ist zu hoffen, dass die neuen Ausgaben nicht nur von erwachsenen Liebhabern gekauft, sondern vor allem von Kindern gelesen werden - &lt;i&gt;am besten geheim!&lt;/i&gt; (kw.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joachim Ringelnatz: &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Geheimes Kinder-Spiel-Buch&lt;/b&gt;. Mit Illustrationen von Michael Sowa, Isabel Pin, Norman Junge, Katja Wehner und Aljoscha Blau. Berlin: Aufbau 2008. EUR 7,95.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kinder-Verwirr-Buch&lt;/b&gt;. Mit Illustrationen und Norman Junge und einem Nachwort von Roger Willemsen. Berlin: Aufbau 2008. EUR 19,80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kinder-Verwirr-Buch mit vielen Bildern&lt;/b&gt;. &lt;i&gt;Nachdruck der Original-Ausgabe&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
Wegberg: Aurel 2006, hergestellt on demand, EUR 8,90.</description>
    <dc:creator>juvenil.redaktion</dc:creator>
    <dc:subject>Poesie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 juvenil.redaktion</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-21T05:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/5398439/">
    <title>juvenil-Adventskalender.20</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/5398439/</link>
    <description>&lt;b&gt;So geht´s in der Welt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sparbüchschen, nun ist es&lt;br /&gt;
Mit dir auch vorbei:&lt;br /&gt;
Ich will dich zerschlage,&lt;br /&gt;
Dann bist du entzwei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als ich das irdne&lt;br /&gt;
Sparbüchschen zerschlug,&lt;br /&gt;
Da ging ich zum Kaufmann&lt;br /&gt;
Und kauft´ einen Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HIn fiel mir das Krüglein,&lt;br /&gt;
Da war es entzwei:&lt;br /&gt;
Nun ist´s mit dem Spar´n &lt;br /&gt;
Und dem Gelde vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 1798-1874)</description>
    <dc:creator>juvenil.redaktion</dc:creator>
    <dc:subject>Poesie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 juvenil.redaktion</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-20T05:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/5396223/">
    <title>juvenil-Adventskalender.19</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/5396223/</link>
    <description>&lt;b&gt;Charlotte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charlotte Compotte Naschmamsell,&lt;br /&gt;
Hat zwei Augen wie Blaubeern hell,&lt;br /&gt;
Hat zwei Lippen wie Himbeern roth,&lt;br /&gt;
Ißt lieber Kirschen als trocken Brot - &lt;br /&gt;
Früh ein Schock,&lt;br /&gt;
Abends ein Schock,&lt;br /&gt;
Nachts im Traum&lt;br /&gt;
Einen ganzen Baum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Victor Blüthgen, 1844-1920)</description>
    <dc:creator>juvenil.redaktion</dc:creator>
    <dc:subject>Poesie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 juvenil.redaktion</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-19T05:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/5389517/">
    <title>juvenil-Adventskalender.18</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/5389517/</link>
    <description>&lt;b&gt;Die kleinen Mädchen tanzen und singen&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich und du und du und du,&lt;br /&gt;
zweimal zwei ist viere,&lt;br /&gt;
tragen Kränze auf dem Kopf,&lt;br /&gt;
Kränze aus Papiere;&lt;br /&gt;
rechts herum und links herum,&lt;br /&gt;
Röck´ und Zöpfe fliege,&lt;br /&gt;
wenn wir alle schwindlig sind,&lt;br /&gt;
fall´n wir um und liegen,&lt;br /&gt;
purzelpatsch, wir liegen da,&lt;br /&gt;
patschelpurz im Grase.&lt;br /&gt;
Wer die längste Nase hat,&lt;br /&gt;
der fällt auf die Nase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Otto Julius Bierbaum, 1865-1916)</description>
    <dc:creator>juvenil.redaktion</dc:creator>
    <dc:subject>Poesie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 juvenil.redaktion</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-18T05:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/5389506/">
    <title>juvenil-Adventskalender.17</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/5389506/</link>
    <description>&lt;b&gt;Vom unordentlichen Max&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max war sehr unordentlich.&lt;br /&gt;
Seine Sachen legte er sich&lt;br /&gt;
Nie zurecht, nie abends nett&lt;br /&gt;
Seine Kleider vor das Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts, nichts lag an seinem Ort,&lt;br /&gt;
Ausgestreut lag´s hier und dort.&lt;br /&gt;
Hier der eine Strumpf, bei Seite&lt;br /&gt;
Auf der Erde lag der zweite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter´m Ofen lag ein Schuh,&lt;br /&gt;
Seine Höschen noch dazu,&lt;br /&gt;
Und der and´re Schuh, er stand&lt;br /&gt;
Wo der Rock lag, an der Wand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber seht nur, Kinder, seht,&lt;br /&gt;
Wie es ihm des Morgens geht!&lt;br /&gt;
Vater nimmt die Kleider bunt,&lt;br /&gt;
Zieht sie an dem großen Hund!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zieht ihm an den Rock so warm,&lt;br /&gt;
Und die Hos´, und unter´m Arm&lt;br /&gt;
Steckt er ihm die Mappe. Ah!&lt;br /&gt;
Max steht noch im Hemde da!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was will der Vater nun,&lt;br /&gt;
Was der kleine Max soll tun?&lt;br /&gt;
In die Schule muß der Max&lt;br /&gt;
Gehen mit dem Hunde stracks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seht nur den Max Liederlich&lt;br /&gt;
In dem Hemd! Wie schämt er sich!&lt;br /&gt;
Doch der Hund geht stolz einher,&lt;br /&gt;
Als ob er ein Schüler wär´!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Adolf Glassbrenner, 1810-1876)</description>
    <dc:creator>juvenil.redaktion</dc:creator>
    <dc:subject>Poesie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 juvenil.redaktion</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-17T05:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/5389486/">
    <title>juvenil-Advenstkalender.16</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/5389486/</link>
    <description>Mein Ball fiel in ein Loch,&lt;br /&gt;
Mein kleiner, runder, bunter Ball,&lt;br /&gt;
Im Keller liegt er noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krämer wohnt im Haus,&lt;br /&gt;
Der Krämer ist mir spinnefeind,&lt;br /&gt;
Er giebt ihn nicht heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adieu, mein kleiner schönster Ball!&lt;br /&gt;
Jetzt frißt Dich eine Kellermaus&lt;br /&gt;
Auf all und jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Victor Blüthgen, 1844-1920)</description>
    <dc:creator>juvenil.redaktion</dc:creator>
    <dc:subject>Poesie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 juvenil.redaktion</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-16T05:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/5376910/">
    <title>juvenil-Adventskalender.15</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/5376910/</link>
    <description>&lt;b&gt;Das Karussell&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Jardin du Luxembourg&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Dach und seinem Schatten dreht&lt;br /&gt;
sich eine kleine Weile der Bestand&lt;br /&gt;
von bunten Pferden, alle aus dem Land,&lt;br /&gt;
das lange zögert, eh es untergeht.&lt;br /&gt;
Zwar manche sind an Wagen angespannt,&lt;br /&gt;
doch alle haben Mut in ihren Mienen;&lt;br /&gt;
ein böser roter Löwe geht mit ihnen&lt;br /&gt;
und dann und wann ein weißer Elefant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar ein Hirsch ist da, ganz wie im Wald,&lt;br /&gt;
nur dass er einen Sattel trägt und drüber&lt;br /&gt;
ein kleines blaues Mädchen aufgeschnallt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf dem Löwen reitet weiß ein Junge&lt;br /&gt;
und hält sich mit der kleinen heißen Hand&lt;br /&gt;
dieweil der Löwe Zähne zeigt und Zunge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann und wann ein weißer Elefant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf den Pferden kommen sie vorüber,&lt;br /&gt;
auch Mädchen, helle, diesem Pferdesprunge&lt;br /&gt;
fast schon entwachsen; mitten in dem Schwunge&lt;br /&gt;
schauen sie auf, irgendwohin, herüber -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann und wann ein weißer Elefant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht hin und eilt sich, dass es endet,&lt;br /&gt;
und kreist und dreht sich nur und hat kein Ziel.&lt;br /&gt;
Ein Rot, ein Grün, ein Grau vorbeigesendet,&lt;br /&gt;
ein kleines kaum begonnenes Profil -.&lt;br /&gt;
Und manchesmal ein Lächeln, hergewendet,&lt;br /&gt;
ein seliges, das blendet und verschwendet&lt;br /&gt;
an dieses atemlose blinde Spiel . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Rainer Maria Rilke, 1875-1926)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;... und dann und wann ein weißer Elefant.&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinderbuchillustratorin &lt;b&gt;Isabel Pin&lt;/b&gt; hat das impressionistische Rilke-Gedicht zu einer bildlichen Impression werden lassen. In seiner Reihe &quot;Poesie für Kinder&quot; hat der Kindermann Verlag das &lt;b&gt;Bilderbuch&lt;/b&gt; herausgegeben und schreibt darüber: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Seit über 100 Jahren schon dreht sich Rilkes Karussell, eines der schönsten deutschen Gedichte. Stimmungsvoll und mitreißend wird dieses atemlose, blinde Spiel der kreisenden Kinder und Tiere beschrieben: Bunte Pferde, ein roter Löwe, angespannte Wagen, ein Hirsch mit Sattel  vorbei fliegende Farben, dazu die traumhaft verspielten Bilder der Künstlerin Isabel Pin: Unwillkürlich wird man in den Bann gezogen und taucht für eine Weile ein in diese sich endlos drehende, ziellos bunte Fantasiewelt eines Karussells &quot;&lt;/i&gt; (&lt;a href=&quot;http://http://www.kindermannverlag.de/das-karussell.htm&quot;&gt;Kindermann&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Maria Rilke, Isabel Pin: &lt;b&gt;Das Karussell&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
24 Seiten, durchgängig vierfarbig illustriert, Halbleinen, geb., EUR 14,50.&lt;br /&gt;
Kindermann 2008</description>
    <dc:creator>juvenil.redaktion</dc:creator>
    <dc:subject>Poesie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 juvenil.redaktion</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-15T05:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/5373543/">
    <title>juvenil-Adventskalender.14</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/5373543/</link>
    <description>&lt;b&gt;Rumpumpels Geburtstag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kräht der Hahn früh am Tage,&lt;br /&gt;
kräht laut, kräht weit:&lt;br /&gt;
Guten Morgen, Rumpumpel,&lt;br /&gt;
dein Geburtstag ist heut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guckt das Eichhörnchen runter:&lt;br /&gt;
Wenig Zeit, wenig Zeit!&lt;br /&gt;
Guten Morgen, Rumpumpel,&lt;br /&gt;
dein Geburtstag ist heut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommt das Häschen gesprungen,&lt;br /&gt;
macht Männchen vor Freud:&lt;br /&gt;
Guten Morgen Rumpumpel,&lt;br /&gt;
dein Geburtstag ist heut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steht der Kuchen auf dem Tische,&lt;br /&gt;
macht sich dick, macht sich breit:&lt;br /&gt;
Guten Morgen, Rumpumpel,&lt;br /&gt;
dein Geburtstag ist heut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Mutter und Vater,&lt;br /&gt;
alle Kinder, alle Leut&lt;br /&gt;
schrein: Hoch, der Rumpumpel,&lt;br /&gt;
sein Geburtstag ist heut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Paula Dehmel, 1862-1918)</description>
    <dc:creator>juvenil.redaktion</dc:creator>
    <dc:subject>Poesie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 juvenil.redaktion</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-14T05:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/5380119/">
    <title>juvenil-Adventskalender.13</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/5380119/</link>
    <description>&lt;b&gt;Gesang der Menschenfresser&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spissi spassi Kasperladi&lt;br /&gt;
Hicki hacki Karbonadi&lt;br /&gt;
Trendschi transchi Appetiti&lt;br /&gt;
Fressi frassi fetti fitti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlicki  schlucki Kasperlucki&lt;br /&gt;
Dricki drucki mamelucki&lt;br /&gt;
Michi machi Kasperlores&lt;br /&gt;
Spissi spassi tscha Kapores&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Franz Graf von Pocci, 1807-1876)</description>
    <dc:creator>juvenil.redaktion</dc:creator>
    <dc:subject>Poesie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 juvenil.redaktion</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-13T05:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/5364480/">
    <title>juvenil-Adventskalender.12</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/5364480/</link>
    <description>&lt;b&gt;Die Tante winkt, die Tante lacht:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
He, Fritz, komm mal herein!&lt;br /&gt;
Sieh, welch ein hübsches Brüderlein&lt;br /&gt;
Der gute Storch in letzter Nacht&lt;br /&gt;
Ganz heimlich der Mama gebracht.&lt;br /&gt;
Ei ja, das wird dich freun!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fritz, der sagte kurz und grob:&lt;br /&gt;
Ich hol &apos;n dicken Stein&lt;br /&gt;
Und schmeiß ihn an den Kopp!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Wilhelm Busch, 1832-1908)</description>
    <dc:creator>juvenil.redaktion</dc:creator>
    <dc:subject>Poesie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 juvenil.redaktion</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-12T05:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/5364476/">
    <title>juvenil-Adventskalender.11</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/5364476/</link>
    <description>&lt;b&gt;Staatsereignis&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hurra, zum ersten Mal:&lt;br /&gt;
Mutter, der Peter,&lt;br /&gt;
hurra, jetzt geht er!&lt;br /&gt;
Kuck, ganz alleinechen&lt;br /&gt;
setzt er die Beinechen,&lt;br /&gt;
ganz wie zur Reichtagswahl,&lt;br /&gt;
wie Onkel Wackelpfahl!&lt;br /&gt;
Aua, Geschrei:&lt;br /&gt;
bautz, vorbei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Richard Dehmel, 1863-1920)</description>
    <dc:creator>juvenil.redaktion</dc:creator>
    <dc:subject>Poesie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 juvenil.redaktion</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-11T05:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/5364482/">
    <title>juvenil-Adventskalender.10</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/5364482/</link>
    <description>&lt;b&gt;Kinder, ihr müßt euch mehr zutrauen!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ihr laßt euch von den Erwachsenen belügen&lt;br /&gt;
Und schlagen. - Denkt mal: Fünf Kinder genügen,&lt;br /&gt;
Um eine Großmama zu verhauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Joachim Ringelnatz, 1883-1934)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Ringelnatz und in besonders schöner Form bietet &lt;b&gt;Das große Ringelnatz-Buch&lt;/b&gt; mit Illustrationen von Tatjana Hauptmann.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Hilfreiche Verse (»Das ABC ist äußerst wichtig. Im Telefonbuch steht es richtig«), obskure Reime, rätselhafte Märchen, unglaubliches Seemannsgarn und viele weitere Gedichte und Geschichten - das Schönste von Joachim Ringelnatz. Dazu wunderbare Zeichnungen von Tatjana Hauptmann, die den Text beim Wort nimmt&quot;&lt;/i&gt;. (&lt;a href=&quot;http://www.diogenes.ch/leser/katalog/a-z/g/9783257010121/buch&quot;&gt;Diogenes&lt;/a&gt;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joachim Ringelnatz, Tatjana Hauptmann: Das große Ringelnatz-Buch.&lt;br /&gt;
Hardcover Leinen, 144 Seiten, Diogenes 2005, EUR 24,90.</description>
    <dc:creator>juvenil.redaktion</dc:creator>
    <dc:subject>Poesie</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 juvenil.redaktion</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-10T05:10:00Z</dc:date>
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