Literaturkritik

Donnerstag, 2. Februar 2012

Shortlist avj-medienpreis

Die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj) hat heute die Shortlist des avj-medienpreises bekannt gegeben, der dieses Jahr zum ersten Mal vergeben wird. Weiter ...

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Erster avj-medienpreis

Die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj) vergibt erstmals einen Preis für journalistisches Engagement im Bereich Kinder- und Jugendbuch Weiter ...

Samstag, 10. September 2011

Wo ist das "Bulletin Jugend & Literatur"?

Normalerweise erscheint das "kritische Monatsmagazin für Kinder- und Jugendmedien, Leseförderung und Lesekultur" am Anfang eines jeden Monats. Seit August aber warten die Bulletin-Abonnenten vergeblich auf die aktuellen Ausgaben. Weiter ...

Montag, 23. Mai 2011

"Einer der wichtigsten Schriftsteller der Gegenwart"

Lobeshymne auf John Green in der FAS

Es ist eher ungewöhnlich, dass das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) mit einem ganzseitigen Artikel über Jugendliteratur aufmacht. In der gestrigen Ausgabe aber lobt Tobias Rüther ebendort den amerikanischen Jugendbuchautor John Green in den literarischen Olymp. Weiter …

Sonntag, 31. Oktober 2010

Die "ZEIT-Debatte"

Beiträge zur Debatte um Kinderliteraturkritik in der ZEIT und den LUCHS-Kinderbuchpreis auf juvenil:

- Monika Osberghaus vermisst Streistlust

- Endlich: Die neue LUCHS-Jury steht fest

- Juryloser Luchs-Preis für "Nichts"

- Was macht der Luchs?

- Die Stimme für das Kinderbuch erheben.
Interview mit Ulrich Störiko-Blume


- "Weitere Zusammenarbeit unmöglich"

- Über ideologische Scheuklappen

- Die Weihen der Zeit.
Ein Kommentar zur aktuellen Debatte


- "Literatur gehört ins Feuilleton"

- Offene Briefe an "Die Zeit"

Monika Osberghaus vermisst Streitlust

Im Nachhall der "Zeit-Debatte" schreibt Monika Osberghaus (ehemals Kritikerin bei der FAZ, jetzt Verlegerin von Klett Kinderbuch) auf Boersenblatt.net über die wenig erfreuliche Lage der deutschen Kinderliteraturkritik.

Abgesehen davon, dass Kinderliteratur meist außen vor bleibe, während über allgemeine Kinder-Themen "mit Verve gestritten" werde, bemängelt sie die fehlende Streitlust derjenigen, die sich professionell mit Kinderliteratur befassen.

Im Zusammenhang mit der neuen Jury des "Luchs"- Kinderbuchpreises kritisiert Osberghaus, dass man "kaum etwas über die Kriterien, die sie anlegt, und gar nichts über die Umstände, unter denen sie sich neu finden musste" erfahren habe.

Osberghaus befürchtet, dass die Aufregung über den neuen Platz der Kinderliteratur in der "Zeit" sowie die neue "Luchs"-Jury nur "ein Sturm im Kinderbuch-Wasserglas" gewesen sei. Außerhalb der KJL-Branche habe man keine Notiz davon genommen. (kw)

- "Ritsch-ratsch-raus" von Monika Osberghaus
- Die "Zeit-Debatte" auf juvenil

Mittwoch, 1. September 2010

Endlich: Die neue LUCHS-Jury steht fest

Mit Susanne Gaschke und Birgit Dankert gehören der neuen Jury zwei altbekannte Mitglieder an, während Karsten Binder und Hartmut El Kurdi als Juroren eines Kinder- und Jugendbuchpreises Neuland betreten. Weiter ...

Donnerstag, 15. Juli 2010

"Kein Wort über Qualität, über Sprache oder sonstiges Kritisches zum Inhalt"

Rotraut Susanne Berner erhebt ihre Stimme in der "Zeit"-Debatte

Wie boersenblatt.net meldet, hat die Illustratorin Rotraut Susanne Berner sich in einem Brief an Autoren, Illustratoren und Verlage kritisch über die Änderungen bei "Zeit" geäußert. Dem Kinder- und Jugendbuch werde dort - entgegen anders lautender Ankündigungen - weder mehr Platz noch mehr Aufmerksamkeit verschaffen.

Außerdem bemängelt Berner die Qualität der Rezensionen, in denen nur noch der Inhalt nacherzählt werde: "Kein Wort über Qualität, über Sprache oder sonstiges Kritisches zum Inhalt."

Zum Artikel auf boersenblatt.net: Rotraut Susanne Berner beklagt Qualitätsverlust bei Kinderbuchrezensionen (15.07.2010)


Weitere Beiträge zur "Zeit"-Debatte auf juvenil:
- Was macht der Luchs?
- Die Stimme für das Kinderbuch erheben.
Interview mit Ulrich Störiko-Blume

- "Weitere Zusammenarbeit unmöglich"
- Über ideologische Scheuklappen
- Die Weihen der Zeit
- "Literatur gehört ins Feuilleton"
- Offene Briefe an "Die Zeit"

Freitag, 9. Juli 2010

Was macht der Luchs?

Und welche Jury wählt derzeit eigentlich den Kinderbuchpreis aus?

Diese Woche hat "Die Zeit" in einer Pressemitteilung den Luchs für den Monat Juli bekannt gegeben: Es handelt sich um Sofie Lagunas Roman Ich bin Bird (Carlsen 2010).

Nachdem bereits Ende Mai die Luchs-Jury zurückgetreten ist, fragen wir uns, welche Jury den aktuellen Luchs Nr. 282 ausgewählt hat? In der Pressemitteilung wird die Juryvorsitzende Susanne Gaschke zitiert, und virtuell existiert die "alte" Jury noch im Internetauftritt der "Zeit".

Auf Nachfrage von juvenil teilt Silvie Rundel, Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der "Zeit" mit, dass die neue Luchs-Jury in Kürze bekanntgeben werde. Man darf also gespannt sein.

Mittwoch, 2. Juni 2010

"Nicht zuständig"

Reich-Ranicki und die Kinderliteratur

"Für Marcel Reich-Ranicki". Das Jüdische Museum Frankfurt gratuliert zum 90. Geburtstag.
Vom 1. Juni bis 5. September 2010 ist diese Ausstellung im Frankfurter Museum Judengasse zu besichtigen. Ausgestellt sind unter anderem Bücher aus Ranickis privater Bibliothek.

Kinderbücher wird man dort wohl vergeblich suchen, denn
den aktuellen Kinderbuchmarkt verfolge er überhaupt nicht, so Marcel Reich-Ranicki. "Warum? Nun, der Grund ist sehr einfach: Ich habe dafür keine Zeit. Meine Möglichkeiten sind begrenzt." Dafür haben wir vollstes Verständnis.

Weniger verständlich ist jedoch Ranickis folgende Antwort auf die Bitte um eine Kinderbuchempfehlung:
"Sie wenden sich an eine falsche Adresse. Denn ich bin Literaturkritiker. Bücher für Kinder sollten Pädagogen empfehlen, zumal Deutschlehrer. Kurz: Ich bin nicht zuständig."

Dass Literaturkritiker genauso gut Kinderbücher wie jede andere Form von Literatur empfehlen können, beweist Reich-Ranicki selbst mit seinen Ausführungen zu Kästners "Kinderroman der Neuen Sachlichkeit“, Emil und die Detektive, den Ranicki "nach wie vor liebe und für ein bahnbrechendes Buch halte."

"Kästner liebte das Spiel mit vertauschten Rollen. Er hielt es oft für richtig, die Leser seiner Essays und Artikel so zu behandeln, als wären sie noch Kinder. Und er nahm die Leser seiner Kinderbücher immer so ernst, wie Erwachsene behandelt werden wollen."
Warum also braucht es dann Pädagogen, um Kinderliteratur zu empfehlen!?

Zu seiner eigenen Lesebiographie schreibt Reich-Ranicki:
"Gewiß habe ich in meiner Kindheit allerlei Kinderbücher gelesen. […] Doch als ich etwa vierzehn Jahre alt war, habe ich mich der Literatur für Erwachsene zugewandt - und dabei ist es geblieben."

Wir nehmen es ihm nicht übel und gratulieren ebenfalls zum 90. Geburtstag! (kw)


Bei den obigen Zitaten handelt es sich um Antworten Marcel Reich-Ranickis aus der Serie "Fragen Sie Reich-Ranicki" der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung:
- Der Kinderroman der "Neuen Sachlichkeit"
- Was halten sie von Kinderbüchern?

juvenil

Blog für Kinder- und Jugendliteratur

Aktuelle Beiträge

juvenil ist umgezogen
... und jetzt zu finden unter: www.juvenil.eu
juvenil.kw - 12. Aug, 11:29
Komm, lieber Mai ...
juvenil begrüßt den Wonnemonat Das heute...
juvenil.redaktion - 1. Mai, 13:14
Komm, lieber Mai ...
juvenil begrüßt den Wonnemonat Das heute...
juvenil.redaktion - 1. Mai, 13:06
Nominierungen zum Deutschen...
Neue Kritikerjury überzeugt mit Bandbreite Am...
juvenil.redaktion - 16. Mrz, 14:19
Märchenhafter Adventskalender
Frau Holle schüttelt die Betten und auf der Erde...
juvenil.lis - 21. Feb, 07:17

Besucher

Du bist nicht angemeldet.

Status

Online seit 3842 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 6. Jan, 21:31

Suche