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    <title>juvenil (Blog für Kinder- und Jugendliteratur) : Rubrik:Literaturkritik</title>
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    <description>Blog für Kinder- und Jugendliteratur</description>
    <dc:publisher>Evangelisches Mädchen</dc:publisher>
    <dc:creator>Evangelisches Mädchen</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-27T13:49:38Z</dc:date>
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    <title>juvenil</title>
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  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/5608713/">
    <title>Prinzessin Lillifee</title>
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    <description>Lesenswert: &lt;b&gt;Zuckersüße Freundin&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
von Boris Halva&lt;br /&gt;
Frankfurter Rundschau vom 26. März 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;http://fr-online.de/in_und_ausland/panorama/?em_cnt=1699331&amp;&quot;&gt;Prinzessin Lillifee, FR&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>juvenil.redaktion</dc:creator>
    <dc:subject>Literaturkritik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 juvenil.redaktion</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-26T17:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/5376300/">
    <title>Kein Platz für Kinder- und Jugendliteratur</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/5376300/</link>
    <description>&lt;i&gt;Kommentar&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An anderer Stelle wurde in diesem Forum schon einmal über die Benachteiligung der Kinder- und Jugendliteratur in den Zeitschriftenbeilagen gesprochen. Das jüngste Beispiel findet sich heute in der &lt;b&gt;LiteraturRundschau&lt;/b&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt 16 Seiten umfasst die Beilage der Frankfurter Rundschau, davon befassen sich gerade mal zwei mit der Kinder- und Jugendliteratur. Rechnet man die zwei Anzeigen von jeweils 1/3 Seite hinzu, bleiben genau 1 1/3 Seiten für sieben (!) Rezensionen übrig.&lt;br /&gt;
Da fragt man sich, ob es ernst gemeint ist, dass auf dem Titelblatt in mindestens 36p (und ebenso groß wie Literatur und Sachbuch) das Kinder-Jugendbuch angekündigt wird. Und für den Leser sehr vielversprechend steht darunter &quot;Mit Beiträgen über Paula Fox und Rudyard Kipling&quot;. Was an sich schon mal falsch ist, denn es werden Bücher besprochen und nicht die Autoren. Aber davon abgesehen sind die vermeintlichen Beiträge doch eher Randnotizen. Boris Halva findet es scheinbar ausreichend, wenn nach einer kurzen Zusammenfassung der Paula Fox-Erzählung &quot;Ein Dorf am Meer&quot; als Resümee &quot;Ein tiefes, aufwühlendes Buch&quot; steht. Ist es das, was sich der Leser unter einer Rezension vorstellt? Wohl kaum. Immerhin fällt ihm zu Kiplings &quot;Dschungelbüchern&quot; mehr ein. &lt;br /&gt;
Interessant ist auch, wie Ulla Schickling zwei Sachbücher in 36 Zeilen rezensiert. (Das Erwachsenen-Sachbuch hingegen bekommt für die gleiche Menge eine ganze Seite.) Nun gut, es sind ja auch nur Kochbücher! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte vermuten, dass die Redaktion nicht mehr zu den Büchern zu sagen hat. Denn statt von einem aussagekräftigen Text werden die Seiten von zwei großen Illustrationen dominiert. Die sind zwar hübsch, aber logischer wäre es gewesen, stattdessen die Buchcover nicht auf Puppenhaus-Briefmarkengröße schrumpfen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt nur zu hoffen, dass Großmütter, Tanten, Eltern und andere Menschen auf der Suche nach literarischen Weihnachtsgeschenken noch andere Zeitungen lesen oder einen netten Buchhändler um die Ecke haben. Denn die Rundschau hat in Sachen Leseförderung gründlich versagt. (bp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch &lt;a href=&quot;http://juvenil.twoday.net/stories/5256396/&quot;&gt;Keine Überraschung. Kinderliteratur im neuen Magazin ZEIT Literatur&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>juvenil.bp</dc:creator>
    <dc:subject>Literaturkritik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 juvenil.bp</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-09T14:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/5291526/">
    <title>EIN BISSCHEN MEHR ALS WUNDERBAR</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/5291526/</link>
    <description>&lt;b&gt;Drei Wünsche für eine neue Literatursendung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Kommentar&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marcel Reich-Ranicki, Thomas Gottschalk, Elke Heidenreich  die Fernseh- und Literaturkritik sowie deren Kritik der vergangenen Wochen ist hinlänglich bekannt. Ebenso das Ergebnis: Das ZDF hat Heidenreichs &lt;b&gt;Literatursendung &lt;i&gt;lesen!&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; mit sofortiger Wirkung abgesetzt, jetzt diskutiert das deutsche Feuilleton über mögliche Nachfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ZDF-Intendant Schächter eine gute Fee und dürfte &lt;i&gt;juvenil &lt;/i&gt;&lt;b&gt;drei Wünsche&lt;/b&gt; äußern, dann würden wir uns wünschen, dass in der künftigen Literatursendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; besondere, gute und schöne &lt;b&gt;Kinder- und Jugendbücher&lt;/b&gt; neben Belletristik und Sachbüchern ihren Platz finden (und zwar einen Platz, der mehr ist, als ein Alibi), ohne zu pädagogischen Heilmitteln degradiert zu werden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; die neue Moderatorin oder der neue Moderator &lt;b&gt;mehr zu sagen&lt;/b&gt; hat, als &quot;dieses Buch ist ganz wunderbar&quot;, und &quot;das müssen Sie unbedingt lesen!&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und &lt;b&gt;3.&lt;/b&gt; nicht mehr im Imperativ (&lt;i&gt;lesen!&lt;/i&gt;) Bücher im Akkord empfohlen werden, sondern der Literatur &lt;b&gt;mit längerem Atem&lt;/b&gt; nachgespürt und diese auch kontrovers &lt;b&gt;diskutiert &lt;/b&gt;wird, ohne Opfer intellektueller Selbstbespiegelungen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Und wenn wir nicht gestorben sind ...&lt;/i&gt; schalten wir das Zweite Deutsche Fernsehen nun wieder ein und erwachen aus diesem Märchen. (kw.)</description>
    <dc:creator>juvenil.kw</dc:creator>
    <dc:subject>Literaturkritik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 juvenil.kw</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-31T20:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/5256396/">
    <title>Keine Überraschung</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/5256396/</link>
    <description>&lt;b&gt;Kinderliteratur im neuen Magazin &lt;i&gt;ZEIT Literatur&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Kommentar&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hätte eine Chance sein können für die Kinderliteraturkritik, aber schon auf den ersten Blick bewahrheitet sich, was zu erwarten war. Die Rubrik &quot;Kinder- und Jugendbuch&quot; befindet sich auf ihrem angestammten Platz: den (vor-)letzten Seiten des Heftes. Kein einleitender Artikel, kein Portrait, kein Interview, keine &lt;i&gt;Literaturkritik&lt;/i&gt;. Stattdessen: Rezensionen, Inhaltsbeschreibungen, Empfehlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der aktuellen Ausgabe der &lt;i&gt;ZEIT &lt;/i&gt;vom 9. Oktober 2008, pünktlich zur Buchmesse, gibt es ein neues Magazin im deutschen Literaturland. Vierteljährlich wird es von nun an erscheinen, ab der zweiten Ausgabe allerdings nicht mehr in der Wochenzeitung, sondern im Zeitschriftenhandel, erinnernd an die Literaturbeilagen, die bislang vor der Leipziger und der Frankfurter Messe erschienen. Wie im Leitartikel der Zeitung verraten wird, soll &lt;i&gt;ZEIT Literatur&lt;/i&gt; mehr sein, als eine Beilage. Die verantwortlichen Redakteure Ulrich Greiner und Florian Illies hoffen vielmehr, dass die Welt &quot;ohne dieses Magazin ärmer wäre&quot;. Die reiche Welt der Kinder- und Jugendliteratur aber wäre es nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle soll nicht eingestimmt werden in den Chor derjenigen, die das geringe Ansehen der Kinder- und Jugendliteratur beklagen. Es soll lediglich auf verpasste Möglichkeiten hingewiesen werden. &lt;br /&gt;
Blättert man das Literaturmagazin durch, so fallen sogleich die größten Unterschiede zwischen der Rubrik Kinderliteratur, die in den Rezensionsteil mit den Neuerscheinungen des Herbstes fällt, und dem Rest des Heftes auf. Vor den Neuerscheinungen bereichern Beiträge jenseits von Rezensionen &lt;i&gt;ZEIT Literatur&lt;/i&gt;: Eine Kurzgeschichte von Ingo Schulze, ein Beitrag von Orhan Pamuk, junge deutschsprachige Lyrik. Illustriert ist das Heft mit eigens angefertigten Zeichnungen von Yves Netzhammer, nur im Kinderliteraturteil tummeln sich lustig-bunte Bilderbuchillustrationen. Angesichts der Originalität dieser Illustrationen tut dies der Literatur für junge Leser natürlich keinen Abbruch, wirft aber ein falsches Bild auf die besprochenen Bücher, unter denen sich ja nicht nur reich illustrierte Bücher befinden, sondern auch Jugendbücher, deren Aufmachung Anderes signalisiert. Hier liegt wiederum ein weiterer Unterschied zum Rest des Heftes: Während dieses in Sparten gegliedert ist, sind Bilder-, Kinder-, Sach- und Jugendbücher wild gemischt. Die Rubriken für erwachsene Leser tragen wohlklingende Namen  wie zum Beispiel &quot;Dichtung und Wahrheit&quot; oder &quot;Leib und Seele&quot;  die Rubrik Kinder- und Jugendbuch hingegen heißt einfach nur &quot;Kinder- und Jugendbuch&quot;. Wäre es nicht sinnvoll, zumindest eine chronologische Ordnung vom Kleinkindbuch zum Jugendroma vorzunehmen und die Sachliteratur von der Belletristik zu trennen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch soll hier nicht nur Kritik geübt werden. Positiv fällt  auch im Vergleich zu Fachzeitschriften  die Länge der Buchbesprechungen sowie deren sprachliche Qualität auf. In diesem Zusammenhang sticht fällt eine Rezension besonders hervor. Wenn Benedikt Erenz über Stockmann, den neusten Helden in Axel Schefflers &quot;murmelbuntem Arkadien&quot; schreibt, klingt das so: &lt;i&gt;&quot;Schefflers hohe Kunst der Drolligkeit, der amönischen Groteske, lyrischen Abstrusität, findet diesmal ihr schönstes Echo in Donaldsons Versen, das heißt in den Reimen, die sich Wiglaf Droste und Stefan Maelck auf Donaldsons Verse gemacht haben  purzelnde Kinderreime, nicht niedlich, nie albern, sondern in einem hellen Parlando, das die Bilder umspringt wie ein fröhlicher Bach.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbei einige (naheliegende) Möglichkeiten: Wäre es nicht interessant, die Illustratorin Joëlle Jovilet zu ihrer Arbeitsweise zu interviewen, deren Bilderbuch &lt;i&gt;365 Pinguine&lt;/i&gt; im Heft besprochen wird. Warum haben Kinderbuchautoren eigentlich nie Gesichter, während die fotografische Inszenierung des Künstlers bei &quot;erwachsenen&quot; Schriftstellern selbstverständlich ist. Wie wäre es mit einem einleitenden Artikel, der die neusten Entwicklungen auf dem Kinder- und Jugendbuchmarkt analysiert und vielleicht auch die Auswahl der rezensierten Bücher im Magazin begründet? Diese scheint nämlich eher willkürlich zu sein. Wäre angesichts des Buchmessen Gastlandes nicht ein Dossier über die (aktuelle) türkische Kinder- und Jugendliteratur angebracht? Und da das Titelthema &quot;Darwin&quot; lautet: Vielleicht hätte man auch ein passendes Buch der &quot;jungen&quot; Sparte zum Thema gefunden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen den derzeitigen Bemühungen der ZEIT um Leseförderung und Bildung (KinderZEIT, Kinderedition, Vorlesekampagne) ist nicht zu erkennen  was durchaus eine Berechtigung haben könnte, sind Leseförderung und Literaturkritik doch zwei Paar Schuhe. Was fehlt, ist schlicht und einfach ein erkennbares Konzept hinter dem Ganzen, die Absicht, eine Idee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es sich um die erste Nummer des Magazins handelt, kann nur spekuliert werden, wie es weitergeht mit der Kinderliteraturkritik in &lt;i&gt;ZEIT Literatur&lt;/i&gt;. Vielleicht erwartet uns in Zukunft ja doch noch die ein oder andere Überraschung!? (kw)</description>
    <dc:creator>juvenil.kw</dc:creator>
    <dc:subject>Literaturkritik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 juvenil.kw</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-14T23:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/4734732/">
    <title>Was ist los beim Eselsohr?</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/4734732/</link>
    <description>&lt;b&gt;Chefsessel schon wieder neu besetzt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Kommentar&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem aktuellen Heft (Februar 2008) hat die &lt;i&gt;Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedien&lt;/i&gt; eine neue Chefredakteurin: &lt;b&gt;Sylvia Mucke&lt;/b&gt;. Ihre Vorgängerin, &lt;b&gt;Christine Knödler&lt;/b&gt;, hat das &lt;i&gt;Eselsohr&lt;/i&gt; Ende 2007 auf eigenen Wunsch verlassen, wie das &lt;i&gt;Bulletin Jugend &amp; Literatur&lt;/i&gt; (Heft 2/2008) meldet. Das Brisante an der Sache: Knödler war nur genau ein Jahr beim Eselsohr, sie trat die Nachfolge von &lt;b&gt;Ina Nefzer&lt;/b&gt; an, die im Herbst 2006 das Blatt verließ  und das bereits zum zweiten Mal. Zwischen ihren beiden Amtszeiten war Nicola Bardola Chefredakteur, nach ihrer zweiten Amtszeit und vor Christine Knödler füllte Christine Paxmann die Lücke. Paxmann ist als Chefin der &quot;Leseabenteuer GmbH&quot; seit 2003 Herausgeberin der Zeitschrift und nun auch Stellvertretende Chefredakteurin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor der Chefsessel ins Routieren geriet, erlebte das 1982 gegründete Eselsohr ruhigere Zeiten. Viele Jahre bestimmte &lt;b&gt;Gabriela Wenke&lt;/b&gt; als Chefredakteurin das Gesicht der Zeitschrift, deren Redaktionssitz damals noch in Mainz war. Unstimmigkeiten mit dem damaligen Verlag führten zum Bruch und Ina Nefzer übernahm das Steuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit das &lt;i&gt;Eselsohr&lt;/i&gt; zur &lt;b&gt;&quot;Leseabenteuer GmbH&quot;&lt;/b&gt; gehört  oder vielmehr die &quot;Leseabenteuer GmBH&quot; ist  hat &lt;b&gt;Christine Paxmann&lt;/b&gt; als Herausgeberin großen Einfluss auf das Blatt und sicherlich auch auf die Redaktion. Was genau die häufigen Wechsel in der Chefredaktion bewirkt hat, lässt sich nur spekulieren. Es fiel jedoch sehr auf, dass Ina Nefzers Abschied 2006 urplötzlich und ohne große Worte vonstatten ging. Das wichtigste Heft des Jahres, das Buchmessenheft 2006, war plötzlich ohne seine Chefredakteurin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso wortreicher und aufwendiger wurden die darauf folgenden Veränderungen  bzw. der &lt;b&gt;&quot;Relaunch&quot;&lt;/b&gt;  begleitet. Das &lt;i&gt;Eselsohr &lt;/i&gt;musste merklich abspecken, sowohl was die Anzahl der Seiten als auch das Lay Out betraf. Letzteres stand dem Heft gut zu Gesicht, wurde es doch dadurch wesentlich übersichtlicher. Mit großem Tamtam wurde zunächst angekündigt, dass es im neuen Jahr eine neue Chefredakteurin geben würde und im Dezemberheft wurde das &quot;Geheimnis&quot; dann gelüftet: Christine Knödler sollte &quot;die Neue&quot; werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Heft unter ihrer Leitung brachte weitere Veränderungen. Knödler beschrieb ausführlich ihre Vorstellung von einer Zeitschrift als &quot;Haus&quot; und unterteilte das Heft in verschiedene Rubriken, die Zimmern entsprechen sollten. Dies gelang mal mehr, mal weniger, wirkte insgesamt aber etwas erzwungen. Eine besonders auffällige Neuerung war die Einrichtung der &lt;b&gt;Rubrik &quot;Elternsprechzimmer&quot;&lt;/b&gt;, mit der Knödler dem &lt;i&gt;Eselsohr &lt;/i&gt;einen Zugang zu einer erweiterten Leserschaft öffnen wollte, nämlich den &quot;gewöhnlichen&quot; Lesern und nicht nur den Vermittlern bzw. &quot;professionellen&quot; Lesern. Neben den Eltern als Leser wurde auch an die &quot;eigentlichen&quot; Leser gedacht und mit dem &quot;Spielzimmer&quot; eine Kinderseite im Eselsohr eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig Eltern, Kindergärtnerinnen, Buchhändler und Verlagsleute anzusprechen, das kann eine kleine &lt;b&gt;Fachzeitschrift&lt;/b&gt; kaum leisten. Auf weniger Seiten hat das &quot;neue&quot; &lt;i&gt;Eselsohr &lt;/i&gt;mehr Themengebiete angeschnitten. Während es äußerlich also übersichtlicher geworden war, wurde es inhaltlich unüberschaubarer und zerrissener. Für gewöhnliche Rezensionen der aktuellen Verlagsprogramme war da nur noch wenig Platz. Positiv aufgefallen sind die Beiträge, die das Handlungsfeld rund ums gedruckte Buch näher beleuchtet haben; Verlage wurden vorgestellt und &quot;Buchmenschen&quot; kamen zu Wort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der neuen Chefredakteurin kamen damals neue Mitarbeiter, mit Ina Nefzer gingen aber auch viele Schreiberinnen und Schreiber. Die Gerüchteküche brodelte und es ging das Gerücht um, dass der &lt;b&gt;Saatkorn Verlag&lt;/b&gt; wesentliche Anteile der &quot;Leseabenteuer GmbH&quot; gekauft habe und somit Einfluss auf die Zeitschrift nehmen können. Inwieweit dies der Realität entspricht, ist nicht zu sagen, dass der Saatkornverlag jedoch zu den &lt;b&gt;Adventisten &lt;/b&gt;gehört, steht außer Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christine Knödler ist in der KJL-Szene keine Unbekannte. Sie hat schon vor ihrer Funktion bei &lt;i&gt;Eselsohr &lt;/i&gt;Anthologien veröffentlich und ein Kundenmagazin für dtv-junior betreut. Letzteres auch während ihrer Zeit als Chefredakteurin, was doch einigermaßen verwunderte. Ihre Nachfolgerin, Sylvia Mucke, arbeitet zwar schon seit mehreren Jahren fürs Eselsohr  und zwar in allen Abteilungen  ist ansonsten aber eine &lt;b&gt;unbeschriebenes Blatt&lt;/b&gt;, was Kinder- und Jugendliteratur betrifft. Ina Nefzer ist mittlerweile Chefredakteurin des &lt;i&gt;Bunten Hund&lt;/i&gt;. Wir sind gespannt, welche Wege Christine Knödler einschlagen wird.  Und wie lange Sylvia Munz auf dem Chefsessel bleiben wird  (kw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.eselsohr-leseabenteuer.de&quot;&gt;www.eselsohr-leseabenteuer.de&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:subject>Literaturkritik</dc:subject>
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