Film

Donnerstag, 9. Februar 2012

"Hugo Cabret" erobert die Leinwand

Heute kommt "Hugo Cabret" in die deutschen Kinos. Der erste Kinderfilm des Regie-Altmeisters Martin Scorsese verspricht ein magisches 3D-Kinoerlebnis zu werden. Weiter ...

Montag, 24. Oktober 2011

Ligne Claire in 3D

Lesenswert: "Die Realität der Fantasie"
Filmkritik "Tim und Struppi" Weiter ...

Montag, 7. März 2011

Stolze 40 Jahre: Die Maus

Am 7. März 1971 liefen sie zum ersten Mal in der ARD, die "Lach- und Sachgeschichten", heute bekannt unter dem Namen "Die Sendung mit der Maus". Weiter ...

Mittwoch, 2. März 2011

Oscarreif: Shaun Tan

Die Grüffelo-Verfilmung hat es nicht geschafft, dafür wurde eine andere, ebenso gute Buch-Adaption mit dem Oscar für den besten animierten Kurzfilm ausgezeichnet: The Lost Thing von Shaun Tan Weiter ...

Sonntag, 30. Januar 2011

Oscar, Grimme und Grüffelo

Der Trickfilm Der Grüffelo ist für zwei bedeutende Preise nominiert

Diese Woche wurde bekannt gegeben, dass die BBC/ZDF-Koproduktion Der Grüffelo sowohl für einen Oscar als auch für den deutschen Grimme-Preis nominiert ist. Mit einem Oscar könnte Der Grüffelo in der Kategorie "animierter Kurzfilm" ausgezeichnet werden, im Rahmen des Grimme-Preises steht er auf der Auswahlliste des "Sonderpreis Kultur des Landes NRW". Weiter ...

Donnerstag, 4. März 2010

Alice, Fantasy?

Tim Burtons Verfilmung von "Alice im Wunderland" läuft seit heute in den deutschen Kinos

Es ist nicht die erste Verfilmung des Klassikers, und wahrscheinlich auch nicht die letzte - aber eine sehr naheliegende. Tim Burton, der für Filme wie Batman, Edward mit den Scherenhänden, Charlie und die Schokoladenfabrik verantwortlich zeichnete, hat sich "Alice im Wunderland" angenommen, und zwar in 3D. Johnny Depp, der in Burtons Filmen schon zahlreiche prominente Rollen inne hatte, wie eben Edward oder Willy Wonka, spielt, ebenso naheliegend, in der Alice-Verfilmung den Verrückten Hutmacher. Die Meinungen der Filmkritiker zu dem neuen Werk sind geteilt.

"Kopf an!" (Spiegel)
Wer etwas über den Inhalt des Films, der der literarischen Vorlage in längst nicht allem folgt, wissen möchte, wer Filmausschnitte und -bilder sehen möchte, der lese "Kopf an!" von Hannah Pilarczyk auf Spiegel Online.

"Zu Besuch in Disneyland" (FR)
Kritischer betrachtet Daniel Kothenschulte in der Frankfurter Rundschau die Neuverfilmung. Er bescheinigt Burtons Film technische Perfektion und prophezeit dem Publikum einen ästhetischen "Augenschmaus". Aber seine Kritik am Umgang mit der literarischen Vorlage wiegt schwerer. Der Film stülpe der Originalgeschichte eine "formelhafte Fantasy-Handlung" über:
"Man hat das Gefühl, als müsse Carrolls Original all der Ballast eines späteren Genres aufgehalst werden, das sich zwar gern auf ihn beruft, aber doch wenig mit ihm gemeinsam hat. Vor allem der Geist von C. S. Lewis´ "Narnia" streift wie eine Pest durch Burtons Wunderland und vertreibt Phantasie und Leichtigkeit."
Dass Alice im Film 19 Jahre alt ist und Burton nicht auf brutale Szenen verzichtet hat, weshalb der Film erst ab zwölf Jahren freigegeben wurde, ist für Kothenschulte ein Vergehen an dem Kinderbuch: "Eine Alice, die nichts für Kinder ist? Die sich ausschließlich an Menschen wendet, die ihre Phantasie bereits ein Stück weit in Fesseln halten?"

"Wahnsinn mit Methode" (SZ)
In der Süddeutschen Zeitung urteilt Susan Vahabzadeh, dass in Burtons Alice-Verfilmung nicht allzu viel schief gegangen sei, "wenn man sich von der Vorstellung verabschiedet, dass man hier die altbekannte Alice wiedertreffen wird". Das letzte Drittel des Films aber folge "dem Kalkül der Kinoarithmetiker, die überzeugt sind, man könnte den Appeal eines Films am Reißbrett entwerfen. Das Ganze soll 250 Millionen Dollar gekostet haben - und wer so viel Geld ausgegeben hat, muss auch Vorgaben erfüllen, die das Einspielergebnis sichern sollen: Actionszenen, Monster und ein großer Showdown müssen her."

Dienstag, 5. Januar 2010

Rückblick: Kino Top Ten 2009

Unter den 2009 in Deutschland erfolgreichsten Kinofilmen (nach Besucherzahlen) finden sich gleich mehrere Kinder-, Jugend- bzw. "All age"-Filme:

1. Ice Age 3 – Die Dinosaurier sind los
2. Harry Potter und der Halbblutprinz
3. Wickie und die starken Männer
4. Illuminati
5. 2012
6. New Moon - Bis(s) zur Mittagsstunde
7. Oben
8. Zweiohrküken
9. Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen
10. Nachts im Museum 2

Montag, 30. November 2009

Von Vampiren, Werwölfen und sexueller Abstinenz

“New Moon“ ist in den deutschen Kinos angelaufen

twilightAm 26. November 2009 ist der zweite Teil der “Twilight“-Tetralogie in den deutschen Kinos angelaufen. Es ist die Geschichte eines Mädchens, das sich in einen, im Vergleich zu seinem Artgenossen Dracula, ziemlich harmlosen, jedoch gut aussehenden Vampir verliebt, der „vegetarisch“ (ohne sich von Menschenblut zu ernähren) lebt und im Sonnenlicht schrecklich schön glitzert und funkelt. Während die vorwiegend weibliche Fangemeinde im Teenageralter voller Begeisterung die Kinos stürmt, sich mit diversen Fanartikeln eindeckt und immer wieder abwägt ob nun der Vampir Edward oder dessen Kontrahent der Werwolf Jacob mehr ihrem Geschmack entspricht, sind die Kritiker ganz und gar nicht von der Qualität des Films überzeugt.

Zu Recht, denn in “New Moon“, der Verfilmung des zweiten Bestsellers von Stephenie Mayer, der auch als ein verkapptes Plädoyer für die sexuelle Enthaltsamkeit vor der Ehe gelesen werden kann, wird den Zuschauern einiges zugemutet. Die Darstellung der Geschlechter ist klischeehaft. Die strahlenden und starken männlichen Helden retten die, so oft verschreckt und hilflos dreinschauende, Heldin Bella immer wieder vor ihrem eigenen Leichtsinn. Dies ist zwar werkgetreu, aber in gewisser Hinsicht sehr traurig. Das Mädchen gilt hier als Opfer, als jemand der vor sich selbst bewahrt werden muss und von dem Zweifel geplagt wird, nicht gut genug für ihren Partner zu sein. Die Charakterisierung Bellas wirkt bei genauerem Hinsehen nicht nur unzeitgemäß sondern auch sexistisch, wie die Professorin Carmen Siering im amerikanischen “Ms. Magazine“ festgestellt hat.

Darüber hinaus wimmelt es im Film nur so von unfreiwillig komischen Situationen und logischen Brüchen in der Handlung. Daher fragt sich sicher nicht nur Harald Peter in seiner “Welt“-Filmrezension zu “New Moon“, sondern auch manch anderer Zuschauer: Warum laufen Jugendliche, die das Werwolfgen haben, selbst bei Regenwetter ohne T-Shirt rum, ohne dass sich jemand im Dorf wundert: "Ist euch nicht kalt?“

Eine plausible Erklärung für diese Absurdität kann der Film nicht bieten, es bleibt nur die Vermutung, dass der durchtrainierte Oberkörper des Werwolfs Jacob bei dieser Einstellung für das weibliche Publikum ins rechte Licht gerückt werden sollte. Die Fans werden sicher wohlwollend über die Schwächen des Films hinwegsehen. Bereist jetzt schlägt “New Moon“ zahlreiche Besucherrekorde, wie die “Zeit“ berichtet. Die meisten eingefleischten Cineasten werden für den Film jedoch nur ein müdes Lächeln übrig haben. (Anette John)

Abbildung: Twilight, (c) Concorde 2009

Die zitierten Artikel können hier in voller Länge nachgelesen werden:

“Twilight“-Fortsetzung
"New Moon" ist stümperhaft, blutleer und öde.

Das Warten geht weiter: In der blutleeren "Twilight"-Fortsetzung "New Moon" siegt wieder die Vernunft über den Sex. Und das nervt. Dabei hätte aus der Geschichte eines Mädchens (Kristen Stewart), das zwischen zwei Mutanten (Robert Pattinson, Taylor Lautner) hin und her schwankt, durchaus etwas werden können.
Von Harald Peter. Weiter auf welt.de

New Moon, Same Old Sexist Story
This is a film full of gender stereotypes — testosterone-driven male aggression, females who pine away over lost loves, boys who fix motorcycles and the girls who watch them.
Von Carmen D. Siering und Katherine Spillar. Weiter auf msmagazine.com

"New Moon“-Vampire sprengen Rekorde
So viel Biss hatten Hollywood-Insider nicht erwartet. Das romantische Vampirdrama «New Moon - Bis(s) zur Mittagsstunde» hat nach der Premiere in den USA von Freitag bis Samstag üppige 142 Millionen Dollar in die US-Kinokassen gespült.
dpa-Newsticker. Mehr auf zeit.de

Montag, 23. November 2009

Charles Dickens' Geister der Weihnacht

... lehren Ebenezer Scrooge und den Zuschauer dieses Jahr in 3D das Fürchten. Lesenswert ist die Filmkritik von Daniel Sander:

Dickens-Verfilmung
Flache Story in 3 D

Alle paar Jahre wird Charles Dickens' Klassiker "Eine Weihnachtsgeschichte" verfilmt. Die neueste Version von Disney versucht es mit 3D, aufwendiger Animationstechnik und Jim Carrey in der Hauptrolle. Was fehlt, ist ein bisschen Herz.
Von Daniel Sander, weiter auf spiegel.de.

Sonntag, 8. November 2009

Pixar-Abenteuer "Oben"

Echt abgehoben, Opa!

So poetisch, spannend und philosophisch kann Trickfilmkino sein: "Oben", das neue Werk aus der Pixar-Schmiede, ist trotz bunter Luftballons alles andere als ein Kindergeburtstag geworden. Es erzählt von einem Greis, der die Schwerkraft überwindet - und die Fesseln des Seins.

Von Christian Buß auf Spiegel.de

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