Comic

Montag, 7. Mai 2012

Gratis-Comic-Tag 2012

Am Samstag, 12. Mai, ist es wieder soweit: www.gratiscomictag.de

Samstag, 14. Mai 2011

Gratis Comic Tag

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr findet er HEUTE zum zweiten Mal statt: der Gratis Comic Tag! Alle Infos zu den beteiligten Läden, den anwesenden Künstlern und natürlich zu den Gratis Comic Tag-Heften auf www.gratiscomictag.de

Donnerstag, 17. März 2011

Lesenswert: "Hiroshima, war da was?"

Atomkraft in Japans Popkultur
Von Stefan Pannor auf Spiegel online

Sonntag, 3. Oktober 2010

Kindsein (in der DDR)

DJLP-2010_Cover-NominierungskatalogNominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis, Sparte Jugendbuch:
Such dir was aus, aber beeil dich!
Kindsein in zehn Kapiteln

von Nadia Budde



Selten wurde in einem einzigen Satz Kindsein in all seiner Diskrepanz so eindrücklich beschrieben, wie in Nadia Buddes Buchtitel: Such dir was aus, aber beeil dich! Die Freude über das Sich-etwas-aussuchen-dürfen wird umgehend mit einem "aber beeil dich!" zunichte gemacht. Wie soll man sich beeilen, wenn man aus der Fülle etwas auswählen darf!? – Wobei das mit der Fülle so eine Sache ist. Weiter ...

Mittwoch, 24. Februar 2010

Superman für 1 Mio Dollar

In der Nacht zum Dienstag wurde die Erstausgabe von Superman aus dem Jahr 1938 für eine Million Dollar versteigert. Die Süddeutsche Zeitung schreibt heute auf ihrer Titelseite: "Niemals zuvor hat ein Sammler so viel Geld für ein Heft ausgegeben, was zeigt: Comics sind längst Teil der Hochkultur", und folgert: "Der Mythos Superman wird durch den Verkaufserfolg neue Nahrung bekommen." (SZ vom 24.10.2010)

Freitag, 12. Februar 2010

Buchtipp - aus aktuellem Anlass

Warum ich Pater Pierre getötet habe
von Alfred und Olivier Ka

"In seiner autobiographischen Erzählung setzt sich Olivier Ka mit einer Missbrauchserfahrung seiner frühen Kindheit auseinander. Ausgerechnet der joviale und kumpelhafte Pater Pierre, der so gar nicht in das traditionelle Bild eines Priesters passen will, versucht die Verführung des jungen Olivier.
Der Zeichner Alfred hat die Geschichte Oliviers in wunderbare Zeichnungen übersetzt, sein emotionaler Strich passt hervorragend zu den Erlebnissen des Autors, die die Aufmerksamkeit auf ein immer noch mit Tabus und Scham umgebenes Verbrechen lenken. Der Tod des Pater Pierre ist in dieser Geschichte ein symbolischer. Durch das Schreiben des Erlebten kann Olivier Ka endlich Abstand gewinnen und mit seiner Vergangenheit Frieden schließen. Denn am Ende ist der Pater nur ein alter, gebrochener Mann." (Quelle: Carlsen)

Lesenswert: „Leben im Zeichen des Missbrauchs.
Warum ich Pater Pierre getötet habe ist der Comic zur Kirchenkrise: Ein Opfer arbeitet sein Trauma auf.“

Thomas Lindemann rezensiert auf Welt Online die 2008 publizierte, autobiographische Grahic Novel um die traumatischen Folgen des sexuellen Missbrauchs durch einen Kirchenvertreter.

Alfred & Olivier Ka
Warum ich Pater Pierre getötet habe
Carlsen 2008, 111 Seiten, Euro 16, -

Samstag, 9. Januar 2010

Lesenswert: "Viel mehr als ein illustrierter Roman"

Die Neuausgabe der herausragenden Graphic Novel Blankets von Craig Thompson, betört nicht nur durch eine authentische und einnehmende Schilderung der ersten Liebe und einen unverwechselbaren Zeichenstil, sondern auch durch eine liebevolle, detailverliebte Aufmachung.

Brigitte Preissler nimmt die Neuauflage dieses Meisterwerks der Comickunst, das im Jahr 2005 auf der Buchmesse zum “Comic des Jahres“ erkoren wurde, auf Welt Online genauer unter die Lupe: “'Blankets', einer der besten ernsten Comics, erscheint endlich in einer Schmuckausgabe auf Deutsch.“ Zum Artikel

Freitag, 9. Oktober 2009

Lesenswert: "The arrival"

Kommentar zur nominierten graphik novel Ein neues Land : http://juvenil.twoday.net/stories/5975600/#5984247

Dienstag, 6. Oktober 2009

nominiert: "Ein neues Land“

DJLP, Sparte Bilderbuch

Shaun Tan
Ein neues Land
Carlsen, 2008

ein-neues-Land
(c) 2008, Carlsen Hamburg

Sprachlos "Ein neues Land“ entdecken…
Das Bilderbuch des Australiers Shaun Tan mit dem Titel Ein neues Land wirkt auf den ersten Blick wie ein leicht vergilbtes altes Fotoalbum, das viele Jahre auf einem Dachboden unbeachtet zwischen verstaubten Koffern überdauert hat. Man schlägt es auf, betrachtet die zu Fotografien stilisierten Zeichnungen und hat plötzlich das Gefühl … eine Entdeckung gemacht zu haben.

Die zeichnerisch sehr aufwendig und detailreich gestalteten Bilder erzählen die Geschichte eines Migranten, der seine Familie und seine bedrohlich anmutende Heimat verlässt, um in einem neuen Land sein Glück zu suchen. Dieses neue Land ist voller Kontraste. Mal hat man das Gefühl sich im realistisch wirkenden, frühen 20. Jahrhundert wieder zu finden, dann plötzlich in einer futuristischen, ins Phantastische abdriftenden Umgebung. Entscheidend ist jedoch, dass das neue Land sowohl auf die Hauptfigur als auch auf den Betrachter gleichermaßen befremdlich wirkt.

Die Bilder erzählen von den Bemühungen des Migranten sich zurecht zu finden in einem Land, dessen Sprache und Schrift er nicht beherrscht und dessen Speisen, Bräuche und architektonischen Besonderheiten ihm gänzlich fremd sind. Bei seiner Suche nach einem Arbeitsplatz trifft er auf andere Auswanderer, die ihre Geschichten mit ihm und dem Betrachter der Bilder teilen.

Shaun Tan vermittelt, ausschließlich in Form von Zeichnungen, wie es sich anfühlt in ein fremdes Land auszuwandern. Tans gänzlicher Verzicht auf Worte ist ein geschickter Kunstgriff, um den Betrachter die „Sprachlosigkeit“ vieler Migranten selbst erfahren zu lassen. Außerdem kann weder die Hauptfigur, noch der Betrachter dieses ungewöhnlichen „Albums“ die seltsamen Schriftzeichen, die beispielsweise auf Plakaten der gezeichneten Häuserwände zu sehen sind, entziffern.
Die eindringlichen Zeichnungen sind somit ein Appell an das Einfühlungsvermögen eines jeden Betrachters und machen wortlos das Leid und die Hoffnungen von Migranten nachfühlbar. Zugleich ist Ein neues Land eine Hommage an die Phantasie, denn die Bilder von fliegenden, gefalteten Papiervögeln und mysteriösen, grotesken Tieren entwickeln einen betörenden Sog, und hallen im Gedächtnis des Betrachters lange nach.
Shaun Tan arbeitete vier Jahre an seinem meisterhaften Buch und ließ sich u. a. von Erzählungen seines Vaters, der einst von Malaysia nach Australien übersiedelte, inspirieren. Ein neues Land wurde bereits mit einigen Literaturpreisen ausgezeichnet und hätte zweifellos auch den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Sparte Bilderbuch mehr als verdient. Denn auch wenn dieses Buch nicht auf Dachböden, sondern in gut sortierten Buchhandlungen zu finden ist, kann man es zweifellos als eine Entdeckung bezeichnen, als ein Meisterwerk, das vor originellen Einfällen nur so sprüht und beim Betrachter das Gefühl hinterlässt, eine außergewöhnliche Leseerfahrung gemacht zu haben. (Anette John)

Shaun Tan zu Gast auf der Frankfurter Buchmesse:
Samstag, 17. Oktober 2009, 14.00 - 16.00 Uhr:
Shaun Tan im Gespräch mit Andreas Platthaus
Publikumsgespräch mit anschließender Signierstunde
Halle 3, Comiczentrum

Dienstag, 13. November 2007

Jung, weiblich, sexy ... Zeichnerin

Deutsche Mangas
Lesenswert, von Stefan Pannor auf Spiegel online.

juvenil

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