Mittwoch, 26. Mai 2010

Zum blauen Dreieck

In Ravensburg feierten am Wochenende über 1.000 Besucher die Eröffnung des neuen "Museum Ravensburger"

Das Konzept des Museums rund um die Geschichte des Unternehmens sowie dessen Produkte lautet "Interaktivität", die Besucher sollen Anfassen dürfen und Mitmachen können. Die Ausstellung auf rund 1000 m² Gesamtfläche zieht sich über drei Stockwerke.

Unternehmensgeschichte
Im Erdgeschoss wird die Geschichte des Unternehmens präsentiert, dort, wo auch die Wirkungsstätte des Firmengründers Otto Maier war. Das Museum befindet sich nämlich im denkmalgeschützten Stammhaus des Unternehmens, einem Patrizierhaus aus dem frühen 15. Jahrhundert in der Ravensburger Marktstraße. Dieses Haus beherbergte seit 1896 den Buch- und Spieleverlag, bis 1962 wurde hier das gesamte Verlagsgeschäft abgewickelt, den Buchverlag beherbergte es bis 2005. Ein Verlagsmuseum gibt es dort bereits seit 1977, diese wurde nun aber umbenannt, vergrößert und völlig neu konzipiert.

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Das Ravensburger Stammhaus in der
Marktstraße 26 beherbergt heute das
Museum Ravensburger, (c) Ravensburger


Spiele, Puzzle, Kreativprodukte
Im ersten Stock können sich die jungen Besucher spielerisch und kreativ austoben: in der "Schachtelhöhle", der "Spielewerkstatt", dem "Puzzleraum" oder dem "Kreativhäuschen". Virtuell können sie sich auf eine Reise ins Sagaland begeben.

Kinder- und Jugendbücher
Der zweite Stock schließlich ist den Kinder- und Jugendbüchern gewidmet. In lebensgroßen Wimmelbildern, im "Spacelab" und im "Leseraben-Nest" werden die Ravensburger-Bücher erfahrbar gemacht. Die Entstehung eines Buches wird mithilfe einer Kamerafahrt durch die Ravensburger Produktion präsentiert. Und zum Lesen der Bücher findet sich schließlich Platz in der "Leselounge".

Zielgruppe
Die anvisierten Besucher sind Kinder von zwei bis 14 Jahren, Familien und Schulklassen. Für die erwachsenen Begleiter dürften v.a. "die Meilensteine der Unternehmensgeschichte" interessant sein, "die zum Teil Erwachsenen noch aus Kindertagen bekannt sind", so Geschäftsführer Carlo Horn – memory zum Beispiel, oder Malefiz.

"Stadt der Spiele"
Ravensburg scheint um den Wert, den der Verlag für die Stadt darstellt zu wissen und nennt sich selbst "Stadt der Spiele". "Kinderstadtführungen" und Aktionen wie "Kinder übernachten kostenlos" in sieben Hotels zeigen, dass sich die Stadt das Thema "Familienfreundlichkeit" auf die Fahnen geschrieben hat. Und jährlich im September feiert die Stadt seit mehr als 20 Jahren mit "Ravensburg spielt" ein großes Spielefest für alle Generationen. Dann verwandelt sich die gesamte Innenstadt in eine Open-Air-Spielemeile.

Freizeitpark
Außerdem gibt es da noch das "Ravensburger Spieleland", einen Freizeitpark mit den bekanntesten Spielideen von Ravensburger im XXL-Format, zum Beispiel Tempo, kleine Schnecke! oder Das verrückte Labyrinth als Großspiele. Auch klassische Freizeitpark-Attraktionen fehlen nicht, zum Beispiel eine Wildwasserbahn oder der "Fix & Foxi Raketenblitz". Das "Ravensburger Spieleland" wurde übrigens kürzlich zum "kinderfreundlichsten Freizeitpark" Deutschlands gekürt. Die großen Ferien können also kommen. (kw)


Museum Ravensburger
www.museum-ravensburger.de

Ravensburger Spieleland
www.spieleland.de

Stadt Ravensburg
www.ravensburg.de

Ravensburg spielt
www.ravensburg.de/rv/tourismus/kultur/ravensburg-spielt.php

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