Reaktion auf die Verleihung des Jugendliteraturpreises, Sparte Jugendbuch
Kommentar
Vor wenigen Stunden wurde auf der Frankfurter Buchmesse der Deutsche Jugendliteraturpreis verliehen. In der Sparte Jugendbuch wurde was wäre wenn von Meg Rosoff ausgezeichnet. was wäre wenn ist kein schlechtes Werk, der zweite Roman der in Groß Britannien lebenden Autorin fällt aber weit hinter deren Debüt zurück. Dieses war 2006 ebenfalls für den Jugendliteraturpreis nominiert, erhielt die Auszeichnung jedoch nicht. So lebe ich jetzt ist eines der besten Jugendbücher der letzten Jahre und war als Debüt so vielversprechend, dass dieser Titel den Deutschen Jugendliteraturpreis mehr als verdient hätte. Nach So lebe ich jetzt war was wäre wenn etwas enttäuschend, da weniger poetisch, weniger innovativ, dafür aber konstruierter als So lebe ich jetzt. So eine Enttäuschung nach einem gefeierten Debüt ist keine Seltenheit und der zweite Titel hat es immer schwer. In diesem Fall aber ist die heutige Auszeichnung des schwächeren Werks eine zweite Missachtung von So lebe ich jetzt durch die Jury des Deutschen Jugendliteraturpreises.
Das einzig Positive an dieser Kritikerentscheidung ist, dass Meg Rosoffs Jugendbücher nun eine weitere Chance auf dem deutschen Markt haben dürften. Ihr dritter, in GB und NL gefeierter, Jugendroman What I was ist bislang nämlich nicht ins Deutsche übersetzt worden. Höchst wahrscheinlich weil was wäre wenn nicht den gewünschten Erfolg hatte.

(c) www.megrosoff.co.uk
So lebe ich jetzt: juvenil-Rezension
Zum Deutschen Jugendliteraturpreis: www.jugendliteratur.org
Vor wenigen Stunden wurde auf der Frankfurter Buchmesse der Deutsche Jugendliteraturpreis verliehen. In der Sparte Jugendbuch wurde was wäre wenn von Meg Rosoff ausgezeichnet. was wäre wenn ist kein schlechtes Werk, der zweite Roman der in Groß Britannien lebenden Autorin fällt aber weit hinter deren Debüt zurück. Dieses war 2006 ebenfalls für den Jugendliteraturpreis nominiert, erhielt die Auszeichnung jedoch nicht. So lebe ich jetzt ist eines der besten Jugendbücher der letzten Jahre und war als Debüt so vielversprechend, dass dieser Titel den Deutschen Jugendliteraturpreis mehr als verdient hätte. Nach So lebe ich jetzt war was wäre wenn etwas enttäuschend, da weniger poetisch, weniger innovativ, dafür aber konstruierter als So lebe ich jetzt. So eine Enttäuschung nach einem gefeierten Debüt ist keine Seltenheit und der zweite Titel hat es immer schwer. In diesem Fall aber ist die heutige Auszeichnung des schwächeren Werks eine zweite Missachtung von So lebe ich jetzt durch die Jury des Deutschen Jugendliteraturpreises.
Das einzig Positive an dieser Kritikerentscheidung ist, dass Meg Rosoffs Jugendbücher nun eine weitere Chance auf dem deutschen Markt haben dürften. Ihr dritter, in GB und NL gefeierter, Jugendroman What I was ist bislang nämlich nicht ins Deutsche übersetzt worden. Höchst wahrscheinlich weil was wäre wenn nicht den gewünschten Erfolg hatte.

(c) www.megrosoff.co.uk
So lebe ich jetzt: juvenil-Rezension
Zum Deutschen Jugendliteraturpreis: www.jugendliteratur.org
juvenil.kw - 17. Okt, 20:21
