Mittwoch, 18. Juli 2007

Die Top Six der Top Ten

Wöchentlich dokumentiert die Frankfurter Rundschau die zehn bei Hugendubel meistverkauften Kinder- und Jugendbücher der Woche. Die vergangenen sieben Tage stehen eindeutig im Zeichen des bevorstehenden Potter-Finales: Joanne K. Rowling ist gleich mit drei Titeln vertreten (Harry Potter und der Orden des Phönix (1), ...der Halbblutprinz (5), ...der Stein der Weisen (6)). Aber sie ist nicht die einzige Autorin von der mehrere Titel auf der Liste stehen. Monika Feth und Liz Kessler sind mit je zwei Titel vertreten (Der Scherbensammler (2) und Der Erdbeerpflücker (4); Emilys Geheimnis (8) und Emilys Entdeckung (9)). Platz drei belegt Christopher Paolini mit Eragon, Platz sieben Kai Maier mit dem dritten Wolkenvolk-Band und Platz zehn Stephenie Meyers Bis(s) zum Morgengrauen. Nach Adam Riese sind das zwar zehn Titel, aber nur sechs Autoren.

Harry Potter und der Orden des Phönix auf Platz eins ist schon länger dabei, das hat mit der gerade angelaufenen Verfilmung zu tun. Wiedereinsteiger sind hingegen die HP-Bände sechs und eins. Band sechs kaufen sich jetzt anscheinend diejenigen, die nicht ganz mitgekommen sind, aber den Anschluss vor dem Finale nicht verpassen wollen. Dass es sie noch gibt, diejenigen, die noch gar keinen Harry Potter gelesen haben, dürfte die Tatsache belegen, dass auch Band eins wieder in die Top Ten geraten ist. Mit dem letzten Band wurde die Medienmaschine noch einmal so richtig angeworfen - und das zeigt Wirkung an den Kassen von Hugendubel.

Aber noch ein anderes Buch ist Wiedereinsteiger: Emilys Entdeckung. Hier hat das Erscheinen des zweiten Bandes (Emilys Geheimnis) für neue Interessenten gesorgt.
Der Buchmarkt braucht Zugpferde. Und diese sind neben Medienrummel und Verfilmungen in erster Linie Serien (oder zumindest Trio- und andere -logien). Aber auch - und das ist im KJL-Bereich relativ neu: Autorennamen.
Von den übrigen drei Autoren standen und stehen auf dieser und anderen Bestsellerlisten übrigens auch weitere Titel...

(Top Ten: Frankfurter Rundschau vom 18. Juli 2007, S. 45.)

juvenil

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