<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://juvenil.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://juvenil.twoday.net/">
    <title>juvenil (Blog für Kinder- und Jugendliteratur)</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/</link>
    <description>Blog für Kinder- und Jugendliteratur</description>
    <dc:publisher>Evangelisches Mädchen</dc:publisher>
    <dc:creator>Evangelisches Mädchen</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-10T14:24:59Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/icon.gif" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://juvenil.twoday.net/stories/6035979/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://juvenil.twoday.net/stories/6032913/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://juvenil.twoday.net/stories/6032901/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://juvenil.twoday.net/stories/6023749/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://juvenil.twoday.net/stories/6020946/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://juvenil.twoday.net/stories/6021899/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://juvenil.twoday.net/stories/6020916/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://juvenil.twoday.net/stories/6019791/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://juvenil.twoday.net/stories/6015847/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://juvenil.twoday.net/stories/6010525/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://juvenil.twoday.net/stories/5997210/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://juvenil.twoday.net/stories/6009180/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://juvenil.twoday.net/stories/6001783/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://juvenil.twoday.net/stories/6000534/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://juvenil.twoday.net/stories/5997164/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/icon.gif">
    <title>juvenil</title>
    <url>http://static.twoday.net/icon.gif</url>
    <link>http://juvenil.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/6035979/">
    <title>Ein Blick auf die DDR: objektiv und zugleich persönlich</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/6035979/</link>
    <description>&lt;b&gt;Susanne Fritsches &lt;i&gt;Die Mauer ist gefallen&lt;/i&gt; ist kein weiteres Auftragsbuch zum 20jährigen Jubiläum des Mauerfalls&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wer vor 20 Jahren und später in Deutschland geboren wurde, hat das Glück, in einem ungeteilten Land aufgewachsen zu sein. Die Deutsche Demokratische Republik ist seit 19 Jahren Geschichte. Das Wissen um die Geschichte der DDR und der sogenannten Wende ist nicht nur bei jungen Menschen in Deutschland, sondern auch bei vielen älteren Wessis erstaunlich dürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Die-Mauer-ist-gefallen&quot; width=&quot;287&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/juvenil/images/Die-Mauer-ist-gefallen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Susanne Fritsche: Die Mauer ist gefallen&lt;br /&gt;
(c) dtv, München 2009&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Susanne Fritsches &lt;i&gt;Die Mauer ist gefallen&lt;/i&gt; sei daher nicht nur Jugendlichen, den eigentlichen Adressaten  dieser &lt;i&gt;kleinen Geschichte der DDR&lt;/i&gt;, empfohlen, sondern allen, die ihrem Wissen auf die Sprünge helfen möchten ohne dicke Abhandlungen lesen zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 20jährigen Jubiläum des Mauerfalls sind eine Reihe von Titeln über die ehemalige DDR und den Mauerfall erschienen, &lt;i&gt;Die Mauer ist gefallen&lt;/i&gt; von Susanne Fritsche zählt ganz bestimmt zu den Besten. Erschienen ist die Erstausgabe bereits 2004 bei Hanser, seit 2005 liegt das Buch in der Reihe Hanser bei dtv als Taschenbuch vor, im Herbst 2009 ist eine überarbeitete Neuauflage erschienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entstanden ist das Buch als Diplomarbeit, Susanne Fritsche hat Visuelle Kommunikation an der Bauhaus-Universität Weimar studiert. Und genau darin liegt das Geheimnis dieses Buches: denn &lt;i&gt;Die Mauer ist gefallen. Eine kleine Geschichte der DDR&lt;/i&gt; ist &lt;i&gt;kein&lt;/i&gt; Auftragstitel zum 20jährigen Mauerfall und nicht mit einseitigem Blick auf die jugendlichen Adressaten entstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielmehr wird darin ein Blick aus der Perspektive eines jungen Menschen auf die DDR geworfen, der die ersten zehn Lebensjahre im real existierenden Sozialismus verbracht hat. Deshalb erhält das Leben von Kindern in Alltag, Schule und als Junge Pioniere besondere Aufmerksamkeit, wird aber nicht in den Vordergrund gestellt. Die Fakten über die DDR und deren Zusammenbruch machen das Werk aus und werden anschaulich und kurzweilig dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susanne Fritsche versteht es hervorragend, die nicht einfachen historischen, politischen, ideologischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten zu formulieren. Im Fließtext erwähnte Fachbegriffe, Bezeichnungen und Personen werden am unteren Seitenrand in kurzen Infotexten erläutert. So kann das Buch auch als Nachschlagewerk benutz werden. In kurzen, einfachen Sätzen erklärt Fritsche stilsicher komplexe Zusammenhänge, ohne sich dabei bevormundend oder anbiedernd an die jungen Leser zu wenden, denn diese befinden sich auf Augenhöhe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin wurde 1979 in Thüringen geboren und bringt ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse ein, ohne das Feld der Objektivität zu verlassen. Aber anhand von Beispielen wie dem Bericht über den Kauf eines Farbfernsehers oder Abbildungen von eigenen Gegenständen und Fotografien erhält diese Geschichte der DDR eine persönliche Note.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es sich ursprünglich um eine Arbeit aus dem Fachgebiet der Visuellen Kommunikation handelt, ist dem Buch aufs positivste anzusehen. Satzspiegel, Schrifttype, Layout und Abbildungen  alles sparsam und ausgewogen eingesetzt  führen dazu, dass dieses Buch auch ästhetisch überzeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne würde man weitere Bücher von Susanne Fritsche lesen und betrachten. (Kirsten Waterstraat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susanne Fritsche &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Mauer ist gefallen&lt;br /&gt;
Eine kleine Geschichte der DDR&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;Mit Abbildungen&lt;br /&gt;
dtv, Reihe Hanser&lt;br /&gt;
ISBN 978-3-423-62419-0&lt;br /&gt;
Euro 7,95 [D]&lt;br /&gt;
Unterrichtsmaterialien zum Buch stehen für Lehrer auf der &lt;a href=&quot;http://www.dtv.de/buecher/die_mauer_ist_gefallen_62419.html?show=veranstaltungen&quot;&gt;Verlagsseite&lt;/a&gt; zur Verfügung.</description>
    <dc:creator>juvenil.kw</dc:creator>
    <dc:subject>BUECHER</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 juvenil.kw</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-09T20:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/6032913/">
    <title>Pixar-Abenteuer &quot;Oben&quot;</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/6032913/</link>
    <description>&lt;b&gt;Echt abgehoben, Opa!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So poetisch, spannend und philosophisch kann Trickfilmkino sein: &quot;Oben&quot;, das neue Werk aus der Pixar-Schmiede, ist trotz bunter Luftballons alles andere als ein Kindergeburtstag geworden. Es erzählt von einem Greis, der die Schwerkraft überwindet - und die Fesseln des Seins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Christian Buß &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,649492,00html&quot;&gt;auf Spiegel.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>juvenil.redaktion</dc:creator>
    <dc:subject>FILM</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 juvenil.redaktion</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-08T16:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/6032901/">
    <title>Per Anhalter durch die Galaxis</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/6032901/</link>
    <description>&lt;b&gt;... ist 30 geworden und Eoin Colfer musste durchs Fegefeuer&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Keine Panik&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der &quot;Anhalter&quot; von Douglas Adams wird 30&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Von Ben Schwan &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/keine-panik/&quot;&gt; auf taz.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&quot;&apos;The Hitchhiker&apos;s Guide to the Galaxy&apos; von Douglas Adams feiert seinen 30. Geburtstag. Der Kultklassiker hatte das Internet stark beeinflusst. Rechtzeitig zum Jubiläum erscheint die Fortsetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Per Anhalter durchs Fegefeuer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Douglas-Adams-Nachfolger Colfer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Von Jörg Böckem &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,658039,00.html&quot;&gt;auf spiegel.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&quot; &apos;Geldschneiderei&apos; und &apos;Frevel&apos; waren die harmloseren Schmähungen, die sich Eoin Colfer anhören musste, als er eine Fortsetzung des Science-Fiction-Klassikers &apos;Per Anhalter durch die Galaxis&apos; schrieb. Jetzt scheint sich zwar alles in Wohlgefallen aufzulösen, doch der Ire ist sich sicher: Nie wieder!</description>
    <dc:creator>juvenil.redaktion</dc:creator>
    <dc:subject>BUECHER</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 juvenil.redaktion</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-08T15:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/6023749/">
    <title>Der Friedhof als Refugium</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/6023749/</link>
    <description>&lt;b&gt;&lt;i&gt;Das Graveyard-Buch&lt;/i&gt; von Neil Gaiman&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die 3D-Puppentrickverfilmung von Neil Gaimans Roman &lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://juvenil.twoday.net/stories/5880001/&quot;&gt;Coraline &lt;/a&gt; das Kinopublikum seit einigen Monaten in eine grell-bunte und düstere Parallelwelt entführt, ist im Arena Verlag inzwischen ein weiteres bemerkenswertes Jugendbuch des erfolgreichen britischen Schriftstellers erschienen, mit dem Neugier weckenden Titel: &lt;i&gt;Das Graveyard-Buch.&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://juvenil.twoday.net/stories/6020946/&quot;&gt;Weiter...&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;269&quot; alt=&quot;graveyard-buch&quot; width=&quot;175&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/juvenil/images/graveyard-buch.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>juvenil.beitrag</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 juvenil.beitrag</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-02T19:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/6020946/">
    <title>Der Friedhof als Refugium</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/6020946/</link>
    <description>&lt;b&gt;&lt;i&gt;Das Graveyard-Buch&lt;/i&gt; von Neil Gaiman&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;269&quot; alt=&quot;graveyard-buch&quot; width=&quot;175&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/juvenil/images/graveyard-buch.jpg&quot; /&gt;Während die 3D-Puppentrickverfilmung von Neil Gaimans Roman &lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://juvenil.twoday.net/stories/5880001/&quot;&gt;Coraline &lt;/a&gt; das Kinopublikum seit einigen Monaten in eine grell-bunte und düstere Parallelwelt entführt, ist im Arena Verlag inzwischen ein weiteres bemerkenswertes Jugendbuch des erfolgreichen britischen Schriftstellers erschienen, mit dem Neugier weckenden Titel: &lt;i&gt;Das Graveyard-Buch.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel ist als eine Anspielung auf Rudyard Kiplings Kinderbuchklassiker &lt;i&gt;Das Dschungelbuch&lt;/i&gt; zu verstehen. Beide Bücher beschäftigen sich mit dem Prozess des Erwachsenwerdens in einer ungewöhnlichen Umgebung, einem Bereich, der scheinbar abgeschnitten ist vom Rest der Gesellschaft und nach eigenen Regeln funktioniert. In Kiplings Werk wird der Junge Mowgli von Tieren im Dschungel großgezogen, während in Gailmans Roman nun Friedhofs-Geister als Erziehungsberechtigte der Hauptfigur mit dem bezeichnenden Namen Nobody Owens fungieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobody ist noch ein Baby, als seine gesamte Familie von einem grausamen Auftragskiller getötet wird. Ihm gelingt als Einzigem krabbelnd die Flucht. Überraschenderweise wird der benachbarte Friedhof zu seinem Zufluchtsort. Die Geister der auf dem viktorianischen Friedhof beigesetzten Menschen, nehmen sich des Jungen an und werden zu Nobodys neuer Familie. Über viele Jahre hinweg bieten sie ihm Unterschlupf und Schutz vor dem mysteriösen Mörder, der unermüdlich nach ihm fahndet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In episodenhaften Kapiteln werden die Abenteuer Nobody Owens erzählt. Der Leser lernt den verwunschenen Friedhof als einen Ort voller Geheimnisse, mythischer und phantasievoller Gestalten und liebenswerter Geister kennen. Nobody lebt in einer Welt der Toten, die sich wohlwollend um ihn kümmern und ihn Menschlichkeit, Mut aber auch Fähigkeiten, zu denen nur Geister fähig sind  wie z.B. Unsichtbarkeit , lehren. Nobody reiht sich somit in die lange Liste der außergewöhnlichen Waisen der Kinder- und Jugendliteratur ein, die mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet sind, wie bspw. Harry Potter oder Momo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Friedhof fungiert als Hauptschauplatz der Handlung und stellt im doppelten Sinne ein Refugium für Nobody dar. Er bietet ihm zum einen Schutz vor der konkreten, drohenden Gefahr in Form des Auftragskillers, ist aber zum anderen auch eine ungewöhnliche Metapher für die Kindheit und Jugend. Denn irgendwann muss Nobody den Friedhof, die Insel der Ruhe inmitten einer bedrohlich anmutenden Gesellschaft, verlassen und in die Welt hinausgehen. Kurzum, er muss erwachsen werden  ebenso wie Mowgli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gaiman ist mit dem &lt;i&gt;Graveyard-Buch&lt;/i&gt; ein ungewöhnlicher, spannender und intelligenter Roman gelungen, der sich durch einen sensiblen und ganz und gar nicht Furcht erregenden Umgang mit dem Tabuthema Tod auszeichnet, ohne diesen Aspekt bemüht in den Vordergrund zu stellen. Denn vor allem handelt es sich beim &lt;i&gt;Graveyard-Buch&lt;/i&gt; um eine abenteuerliche und mitreißende Geschichte, bei der der Humor nicht zu kurz kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ironischerweise ist ausgerechnet dieser &quot;Friedhofs-Roman, der in Amerika mit bedeutenden Jugendliteraturpreisen ausgezeichnet wurde, ein Plädoyer für das Leben. Er vermittelt die Überzeugung, dass das Leben, trotz der schmerzvollen Erfahrungen, die jedem widerfahren können, voller kleiner Glücksmomente und Entdeckungen steckt. Man muss nur den Mut haben sich dem Abenteuer Leben zu stellen. (Anette John)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neil Gaiman: &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Das Graveyard-Buch&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Englischen von Reinhard Tiffert&lt;br /&gt;
Arena Verlag, 2009&lt;br /&gt;
312 Seiten, gebunden&lt;br /&gt;
14,95 EUR, ISBN 978-3-401-06463-5</description>
    <dc:creator>juvenil.beitrag</dc:creator>
    <dc:subject>BUECHER</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 juvenil.beitrag</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-02T06:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/6021899/">
    <title>Jacob Grimm-Preis für Cornelia Funke</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/6021899/</link>
    <description>Die Autorin erhält den Preis des &quot;Vereins deutsche Sprache&quot; für ihren &quot;brillanten Umgang mit der deutschen Sprache&quot;. Sie habe &quot;Hunderttausende Kinder zum Lesen gebracht&quot;, hieß es bei der Verleihung. &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/kultur/literatur/2009-10/funke-jacob-grimm-preis&quot;&gt;Mehr auf Zeit-online.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>juvenil.redaktion</dc:creator>
    <dc:subject>AUSGEZEICHNET</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 juvenil.redaktion</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-01T16:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/6020916/">
    <title>Illustrator Rolf Rettich gestorben</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/6020916/</link>
    <description>Der deutsche Pippi Langstrumpf-Illustrator Rolf Rettich ist am 25. Oktober im Alter von 80 Jahren nach schwerer Krankheit in Vordorf bei Braunschweig gestorben. &lt;a href=&quot;http://juvenil.twoday.net/stories/6019791/&quot;&gt;weiter...&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>juvenil.kw</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 juvenil.kw</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-31T20:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/6019791/">
    <title>Illustrator Rolf Rettich gestorben</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/6019791/</link>
    <description>&lt;b&gt;Der deutsche Pippi Langstrumpf-Illustrator Rolf Rettich ist am 25. Oktober im Alter von 80 Jahren nach schwerer Krankheit in Vordorf bei Braunschweig gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;295&quot; alt=&quot;Rolf-Rettich-&quot; width=&quot;222&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/juvenil/images/Rolf-Rettich-.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Rolf Rettich, Foto: Wilhelm W. Reinke  &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rettichs Illustrationen zur Gesamtausgabe 1967 prägten lange Zeit das Bild von Pippi Langstrumpf in Deutschland. An diese  Bilder werden sich Generationen erinnern, so der Oetinger Verlag. Rolf Rettichs Pippi kennzeichnen ein kantiges Gesicht, ein großer Mund und Füße in riesigen Schuhen. Im Vergleich zu den aktuellen Pippi-Illustrationen von Katrin Engelking ist Rettichs Pippi weniger gefällig, drückt das Provokante und Ambivalente der Figur aber besser aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Rettich gab auch Michel aus Lönneberga ein Gesicht, illustrierte Bücher von James Krüss, Michael Ende, Christine Nöstlinger und vielen anderen. Mit Astrid Lindgren verband ihn und seine Frau Margret Rettich eine langjährige Freundschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;352&quot; alt=&quot;Hummerklippen&quot; width=&quot;230&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/juvenil/images/Hummerklippen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;James Krüss, Gäste auf den Hummerklippen&lt;br /&gt;
(c) Verlag Friedrich Oetinger Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Rolf Rettich wurde am 9. Juni 1929 in Erfurt geboren und zeichnete schon als Kind Bildergeschichten. Später arbeitete der Autodidakt als freier Grafiker in Leipzig. Nach der Heirat mit der Autorin und Grafikerin Margret Rettich bezogen die Rettichs 1958 ein gemeinsames Atelier in Leipzig. 1960 siedelten sie in die Bundesrepublik über, wo ihr Wunsch, Kinderbücher zu illustrieren, Wirklichkeit wurde. Die ersten Aufträge kamen aus dem Hamburger Verlag Friedrich Oetinger, dessen Erscheinungsbild er über viele Jahre entscheidend mit seinen fröhlichen Bildern geprägt hat, so Verlegerin Silke Weitendorf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf und Margret Rettich illustrierten für viele Kinder- und Schulbuchverlage sowie Zeitschriften und Fernsehsendungen, z.B. die &quot;Sendung mit der Maus&quot;. Für ihr Gesamtwerk erhielten sie 1997 den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur. 1999 schenkten Margret und Rolf Rettich ihr Gesamtwerk der TU Braunschweig.</description>
    <dc:creator>juvenil.kw</dc:creator>
    <dc:subject>ILLUSTRATIONEN</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 juvenil.kw</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-30T23:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/6015847/">
    <title>&quot;Biss ins Hirn&quot;</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/6015847/</link>
    <description>&lt;i&gt;Lesenswert:&lt;/i&gt; &lt;b&gt;Was &quot;Emma&quot; über &quot;Twilight&quot; schreibt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;330&quot; alt=&quot;twilight&quot; width=&quot;233&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/juvenil/images/twilight.jpg&quot; /&gt; &lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Die Twilight-Manie&lt;br /&gt;
Wovon Mädchen träumen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;von Anna Gielas&lt;br /&gt;
EMMA 3/2009&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Mütter von Karriere reden, träumen ihre Töchter davon, jungfräulich in die Ehe zu gehen  um sich dann umso wonniglicher dem finalen Vampir-Biss hinzugeben. &lt;a href=&quot;http://www.emma.de/biss_ins_hirn_2009_3.html&quot;&gt;Weiter auf www.emma.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Twilight, (c) Concorde 2009&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>juvenil.redaktion</dc:creator>
    <dc:subject>BUECHER</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 juvenil.redaktion</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-29T07:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/6010525/">
    <title>Regenwald in Bilderbüchern  wortwörtlich</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/6010525/</link>
    <description>&lt;b&gt;WWF weist Tropenholzanteile &lt;br /&gt;
in deutschen Kinderbüchern nach &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Aufsehen erregenden Aktion hat der World Wide Fund (WWF) am 14. Oktober im Rahmen der Buchmesse in Frankfurt am Main auf den &quot;Kahlschlag für deutsche Kinderbücher&quot; aufmerksam gemacht. Hinter dieser Aktion steht die Studie &quot;Tropenwaldzerstörung für deutsche Kinderbücher. Eine Analyse des Buchmarktes in Deutschland&quot;. &lt;a href=&quot;http://juvenil.twoday.net/stories/5997210/&quot;&gt;&lt;b&gt;weiter ...&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;WWF-21&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/juvenil/images/WWF-21.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Frankfurt, 14.10.2009: Unter dem Motto Kein Kahlschlag für Kinderbücher seilten sich Artisten in Orang-Utan Kostümen im Frankfurter Großstadtdschungel vom Kastor-Hochhaus ab.  &lt;br /&gt;
(c) Stefan Streit/WWF&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>juvenil.kw</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 juvenil.kw</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-24T22:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/5997210/">
    <title>Regenwald in Bilderbüchern  wortwörtlich</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/5997210/</link>
    <description>&lt;b&gt;WWF weist Tropenholzanteile &lt;br /&gt;
in deutschen Kinderbüchern nach&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Aufsehen erregenden Aktion hat der World Wide Fund (WWF) am 14. Oktober im Rahmen der Buchmesse in Frankfurt am Main auf den &quot;Kahlschlag für deutsche Kinderbücher&quot; aufmerksam gemacht. Hinter dieser Aktion steht die Studie &lt;a href=&quot;http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/pdf_neu/Tropenwaldzerstoerung_fuer_Kinderbuecher.pdf&quot;&gt;&quot;Tropenwaldzerstörung für deutsche Kinderbücher. Eine Analyse des Buchmarktes in Deutschland&quot;.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;WWF-21&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/juvenil/images/WWF-21.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Frankfurt, 14.10.2009: Unter dem Motto Kein Kahlschlag für Kinderbücher seilten sich Artisten in Orang-Utan Kostümen im Frankfurter Großstadtdschungel vom Kastor-Hochhaus ab.  &lt;br /&gt;
(c) Stefan Streit/WWF&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Weil deutsche Verlage&lt;/b&gt; die Produktion ihrer Bücher seit einigen Jahren immer häufiger nach Asien verlagern, hat der WWF Bilderbücher auf ihren Gehalt an Tropenhölzern untersucht. Das Ergebnis ist ernüchternd und sollte zum Umdenken und nachhaltigeren Wirtschaften zwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Warum ausgerechnet Bilderbücher?&lt;/b&gt; Aufgrund der farbigen Illustrationen sind diese aufwendiger und teurer in der Produktion, außerdem werden sie oft in mühevoller Handarbeit mit kleinen Extras versehen, wie z.B. Klapp- und Schiebelemente. Daher verlagern gerade in diesem Bereich immer mehr Verlage ihre Produktion nach China. Die Menge der Bilderbücher, die aus China nach Deutschland importiert wird, hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre mehr als verfünffacht. Allein zwischen 2007 und 2008 sind die Importe um knapp 70% angestiegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der globale Papierkonsum&lt;/b&gt; wächst seit Jahren kontinuierlich. Inzwischen wird etwa die Hälfte des weltweit kommerziell eingeschlagenen Holzes zu Papierprodukten verarbeitet. 10% der Weltbevölkerung, nämlich Westeuropa und Nordamerika, verbrauchen mehr als die Hälfte des weltweiten Papieres. Die Papierindustrie zählt zu den Industriezweigen mit dem höchsten Wasser- und Energieverbrauch und das Holz für den dafür benötigten Zellstoff stammt meist aus nicht nachhaltiger Waldwirtschaft oder sogar aus illegalem Holzeinschlag. Mit anderen Worten: die Produktion von Büchern trägt zur Zerstörung des Lebensraums von Tier- und Pflanzenarten und zum Klimawandel bei. Rund 20% der globalen Treibhausgasemissionen entfallen auf die Zerstörung und Degradierung von Wäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Papier besteht aus Fasern&lt;/b&gt;, die je nach gewünschter Qualität gemischt werden. Zum Einsatz kommen  mechanisch hergestellter Holzstoff und chemisch hergestellter Sulfit- und Sulfatzellstoff. Papier, das weniger als 10% Holzstoff enthält, wird dabei mit dem irreführenden Begriff holzfrei bezeichnet. Es besteht aber stattdessen aus Zellstoff, der durch chemische Verfahren aus Holz hergestellt wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;China, Global Player in der Papierindustrie&lt;/b&gt;, muss den Zellstoff, der zur Papierherstellung benötigt wird, größtenteils selbst importieren, hauptsächlich aus Kanada, Indonesien, Brasilien und Russland. Besonders kritisch ist der Zellstoff aus Russland und Indonesien, wo illegaler Holzeinschlag und nicht nachhaltige Waldbewirtschaftung weit verbreitet sind. So wird im an China angrenzenden Fernen Osten Russlands schätzungsweise die Hälfte, in Indonesien sogar knapp drei Viertel des Holzes illegal eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Beispiel Indonesien&lt;/b&gt;: Die Zellstoff- und Papierindustrie in Indonesien ist eine der treibenden Kräfte bei der Regenwaldzerstörung. Mehr als ein Drittel des Zellstoffs, den Indonesien produziert, ist für die chinesische Papierindustrie bestimmt. Da bisher versäumt wurde, die Rohstoffversorgung durch verantwortungsvoll bewirtschaftete Holzplantagen sicherzustellen, wird in Indonesien das Holz für die Zellstoffproduktion in hohem Maße aus großflächigem Kahlschlag natürlicher Regenwälder gewonnen, anstatt von Plantagen. Die WWF-Studie spielt dies detailliert am Beispiel zweier indonesischer Großkonzerne durch. Deren Zellstoffwerke befinden sich auf der Insel Sumatra, einer der artenreichsten Regionen der Welt. Sumatra bietet den Lebensraum für Orang Utans, Nashörner, Elefanten und Tiger  allesamt beliebt in Bilderbüchern. Durch die Zerstörung ihres Lebensraums, dem Regenwald, sind diese Tierarten hochgradig vom Aussterben bedroht. Und auch Menschen leiden unter der schonungslosen Holzgewinnung für Papier. Angesichts der Rodungen kommt es immer wieder zu Konflikten mit der heimischen Bevölkerung und zu Menschenrechtsverletzungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.wwf.de/orang-utans-retten&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;60&quot; alt=&quot;WWF&quot; width=&quot;234&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/juvenil/images/WWF.gif&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Auch die Arbeitsbedingungen&lt;/b&gt; in den chinesischen Fabriken, in denen Bilderbücher hergestellt werden, sollten neben der Zellstoffgewinnung unbedingt hinterfragt werden. Die aufwendigen Handarbeiten ebenso wie die normalen Buchdruck- und -bindearbeiten werden aus Kostengründen nach China verlegt, weil dort die Lohnkosten wesentlich niedriger sind als in Europa. Trotz der langen Transportwege, die zusätzliche Kosten verursachen, scheint es sich für deutsche Verlage zu lohnen, in China produzieren zu lassen. Der Transport aber vergrößert die negative Klimabilanz der Bilderbücher made in China.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Für die Studie Tropenwaldzerstörung für Kinderbücher&lt;/b&gt; hat der WWF stichprobenartig Bilderbücher aus 43 deutschsprachigen Verlagenwelche in Asien (v.a. in China) produziert wurden, im Labor Integrated Paper Services in Appleton (USA) auf Tropenholzanteile hin untersuchen lassen. Das Ergebnis: bei knapp 40% der Bücher konnten Tropenholzanteile nachgewiesen werden. Analysiert wurde die Zusammensetzung der Holzarten in den Papieren, wobei festgestellt werden kann, ob es sich um Tropenholzarten (die in tropischen Urwäldern vorkommen und typischerweise nicht in Plantagen angepflanzt werden) oder um Plantagenhölzer handelt (typische Plantagenhölzer sind z.B. Akazie und Eukalyptus). Untersucht wurden insgesamt 51 Bilderbüchern, wovon 19 nachweislich anteilig aus typischen Urwaldtropenhölzern hergestellt worden sind. Unter den positiv getesteten Büchern finden sich zum Beispiel die Titel &lt;i&gt;Bodobär auf der Ritterburg&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Weltbeste Briefe von Felix&lt;/i&gt; (beide Coppenrath, 23,2% und 28,13% Tropenholzanteil), &lt;i&gt;Auf die Plätze... fertig los&lt;/i&gt; (Esslinger, 59,2%), &lt;i&gt;Bei uns zu Hause&lt;/i&gt; (Herder, 22,6%), &lt;i&gt;Meine kleine Satzwerkstatt&lt;/i&gt; (Moritz, 59,5%), &lt;i&gt;Freunde. Geschichten von Liebe und Gemeinschaft&lt;/i&gt; (Pattloch, 22,6%) und &lt;i&gt;Tiger &amp; Bär entdecken die Welt. Berühr und Spür&lt;/i&gt; (Xenos, 20,2%).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;wwf-2&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/juvenil/images/wwf-2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(c) Stefan Streit/WWF&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Doch es gibt auch positive Beispiele&lt;/b&gt;. Vorreiter in Sachen ökologisch verantwortlicher Papiernutzung ist Random House Deutschland. Die Verlagsgruppe setzt mittlerweile für nahezu die gesamte Buchproduktion entweder Recylingpapiere oder Frischfaserpapiere aus nachhaltiger Waldwirtschaft, nachgewiesen durch das &lt;a href=&quot;http://www.fsc-deutschland.de/&quot;&gt;FSC-Zertifikat&lt;/a&gt; (Forest Stewardship Council) ein und fordert deshalb bei seinen Papierlieferanten eine Umkehr zu deutlich mehr FSC-zertifizierten Sorten. Das Beispiel zeigt, dass Verlage durchaus die Marktmacht haben, die Papierindustrie zu beeinflussen. &lt;br /&gt;
Einfluss haben aber auch Autoren. Joanne K. Rowling, die Harry Potter-Autorin, setzte sich beispielsweise im Rahmen einer internationalen Schriftsteller-Initiative dafür ein, dass ihre Werke nur noch auf Recycling- oder FSC-zertifizierten Papieren gedruckt werden. Die deutsche Ausgabe des sechsten Potter-Bandes wurde erstmals auf FSC-Papier mit Recyclingfaser-Anteil gedruckt. Auf Initiative des Carlsen Verlags entwickelte der Papierhersteller Cordier ein gebräuchliches Buchdruckpapier mit der neuen Rohstoffzusammensetzung. Auch dieses Beispiel zeigt, dass bei entsprechendem Einsatz und technischer Entwicklungsarbeit eine Umkehr möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gerade bei der Produktion von Kinderbüchern sollte ein schonender Umgang mit den natürlichen Ressourcen selbstverständlich sein. Denn die eigentlichen Konsumenten der Bücher, die Kinder, werden in besonderer Weise von den Konsequenzen einer nicht nachhaltigen Buchproduktion betroffen sein. Geht der Kahlschlag so weiter wie bisher, wird es Regenwälder, Orang Utans, Nashörner und Tiger bald nur noch in Kinderbüchern geben... &lt;/b&gt; (Kirsten Waterstraat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Material der Studie &lt;i&gt;Tropenwaldzerstörung für Kinderbücher. Eine Analyse des Buchmarktes in Deutschland.&lt;/i&gt; Herausgegeben vom WWF Deutschland, Frankfurt am Main, Oktober 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der WWF gibt folgende Handlungsempfehlungen für eine umwelt- und waldfreundliche Buchproduktion:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
- Möglichst Recyclingpapiere und Papiere mit hohem Recyclinganteil nutzen.&lt;br /&gt;
- Werden Frischfasern eingesetzt, sollte unbedingt &lt;a href=&quot;http://www.fsc-deutschland.de/&quot;&gt;FSC-zertifiziertes&lt;/a&gt; Papier bzw. Zellstoff zum Einsatz kommen.&lt;br /&gt;
- Total chlorfrei gebleichten Produkten (TCF) den Vorrang geben.&lt;br /&gt;
- Die &lt;a href=&quot;http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/pdf_neu/WWF_Papiereinkauf_Leitfaden.pdf&quot;&gt;WWF Paper Scorecard&lt;/a&gt; (Papierbewertungsbogen) nutzen, um die umweltfreundlichste Alternative für das Produkt finden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ökologisch verantwortlicher Umgang mit Papier betrifft natürlich nicht nur die Buchproduktion, sondern den Alltag eines Jeden; &lt;a href=&quot;http://www.wwf.de/themen/waelder/papier/verbrauchertipps/&quot;&gt;Verbrauchertipps &lt;/a&gt;sowie einen &lt;a href=&quot;http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/pdf_neu/WWF_Papiereinkauf_Leitfaden.pdf&quot;&gt;Leitfaden für den Papiereinkauf&lt;/a&gt; hat der WWF ebenfalls zusammengestellt.</description>
    <dc:creator>juvenil.kw</dc:creator>
    <dc:subject>BUCHMARKT</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 juvenil.kw</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-24T22:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/6009180/">
    <title>Kevin Brooks: &quot;Gewalt ist elementar&quot;</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/6009180/</link>
    <description>Heute in der Frankfurter Rundschau: &lt;a href=&quot;http://fr-online.de/in_und_ausland/panorama/?em_cnt=2035434&amp;&quot;&gt;Interview mit dem Jugendliteraturpreisträger Kevin Brooks.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>juvenil.redaktion</dc:creator>
    <dc:subject>AUTOREN</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 juvenil.redaktion</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-24T19:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/6001783/">
    <title>Preisverleihung in rosa</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/6001783/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;CoverDJLP2009&quot; width=&quot;284&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/juvenil/images/CoverDJLP2009.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Am 16. Oktober wurde zum 54. Mal der Deutsche Jugendliteraturpreis auf der Frankfurter Buchmesse verliehen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Eindrücke von der Veranstaltung bleiben hängen? Rosa (die Farbe, in er die gesamte Bühne erstrahlte), die Coachlandschaft (auf der nur Thomas Gottschalk fehlte), die oscarhafte Nennung der Preisträger.  Die Preisträger? Die Bücher? &lt;a href=&quot;http://juvenil.twoday.net/stories/6000534/&quot;&gt;&lt;b&gt;weiter ...&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>juvenil.kw</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 juvenil.kw</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-19T15:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/6000534/">
    <title>Preisverleihung in rosa</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/6000534/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;CoverDJLP2009&quot; width=&quot;284&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/juvenil/images/CoverDJLP2009.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Am 16. Oktober wurde zum 54. Mal der Deutsche Jugendliteraturpreis auf der Frankfurter Buchmesse verliehen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Eindrücke von der Veranstaltung bleiben hängen? Rosa (die Farbe, in er die gesamte Bühne erstrahlte), die Coachlandschaft (auf der nur Thomas Gottschalk fehlte), die oscarhafte Nennung der Preisträger.  Die &lt;a href=&quot;http://juvenil.twoday.net/stories/5996702/&quot;&gt;Preisträger?&lt;/a&gt; Die Bücher?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Seit wenigen Jahren &lt;/b&gt;wird der Deutsche Jugendliteraturpreis im Saal &quot;Harmonie&quot; des Congress Centre Messe Frankfurt  verliehen, einem Saal mit ausreichend Platz für die mehr als 1.000 Gäste (darunter viele ältere und wenige junge). Die Verleihung wird wie eine Live-Sendung präsentiert und von einem Moderator geleitet. Dieser und alle weiteren Gäste werden mit eingespielter Musik auf der großzügigen Bühne empfangen. Das alles wirkt professionell und damit der Kinder- und Jugendliteratur gerecht, die kein Schattendasein zu führen braucht. Gleichzeitig wirkt die gesamte Veranstaltung aber auch übertrieben und weit entfernt vom Publikum, welches in erster Linie aus Verlagsleuten, Kritikern und Fachleuten besteht. Nicht selten war das Lachen in den Reihen begleitet von fassungslosem Kopfschütteln und ironischen Kommentaren. Die Verleihung des Jugendliteraturpreises ist der jährliche Treffpunkt der KJL-Szene, aber diese fühlt sich auf der Bühne nicht repräsentiert. Andererseits ist es gut, dass die Preisverleihung nicht in Selbstbeweihräucherung untergeht, sondern Bilder und O-Töne liefert, die auch Außenstehende ansprechen und von allgemeinen Medien aufgegriffen werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;DJLP_verleihung-Sparte-Bilderbuch&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/juvenil/images/DJLP_verleihung-Sparte-Bilderbuch.jpg&quot; /&gt;&lt;i&gt;Verleihung Sparte Bilderbuch: Marc Langebeck, Shaun Tan, Eike Schönfeld, PSt Dr. Hermann Kues, (c) José Poblete&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Moderator&lt;/b&gt; war, wie schon im letzten Jahr, Marc Langebeck von der Kinderbuchsendung &quot;quergelesen&quot; (KiKa). Auch wenn ihm anzumerken ist, dass sein Metier die Moderation einer Studiosendung und keiner großen Show ist, so ist er immerhin vom Fach  nicht wie beispielsweise Nina Ruge, die die Preisverleihung auch schon moderiert hat  und tritt angenehm unprätentiös auf. Ganz Politiker war stattdessen Hermann Kues, derParlamentarische Staatssekretär, der an Stelle von Schirmherrin Ursula von der Leyen das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vertrat, welches den Preis stiftet. Kein Problem für einen Politiker, der auch noch Bücher mag, wie er zu versichern wusste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bücher lieben &lt;/b&gt;an diesem Abend natürlich alle, auch die Kinder der &quot;Wer liest gewinnt!&quot;-Aktion, die ausgerechnet vom Telefon&lt;i&gt;buch&lt;/i&gt; gesponsert wird, sowie die Begrüßenden, die ihre Ansprachen angenehm kurz hielten. Die Liebe zu Büchern wurde dann auch auf vielfältige Weise ausgedrückt, anhand von Zitaten aus dem großen Sprichwortlexikon (Hermann Kues und Gottried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins), über Bekenntnisse zum eigenen Leseverhalten mit Taschenlampe (Jürgen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse) hin zu den angenehm pragmatischen Worten von Regina Pantos (Vorsitzende des Arbeitskreises für Jugendliteratur, welcher den Deutschen Jugendliteraturpreis ausrichtet). Das Bekennen zum Buch gipfelte in Mimi Meisters angeblichem Poetry-Slam-Beitrag (in Wahrheit handelte es sich um den Vortrag eines Gedichts) &quot;Ich bin Alexander der Große&quot;. Gekonnt verknüpfte und reimte Meister die Weltliteratur zur Reise eines Bücherwurms. Dennoch wirkte der Vortrag wie eine bildungsbürgerliche Auftragsarbeit, in dem eine Kritik an anderen Medien nicht fehlen durfte (&lt;i&gt;&quot;Die Drei Fragezeichen hab ich nicht gehört, sondern gelesen. / Bei mir ist TV schon mit 5 out gewesen.&quot;&lt;/i&gt;) und der mit einem Satz endete, den zwar Jeder unterschreiben würde, der aber allzu political correct rüber kam: &lt;i&gt;&quot;Nur eins dürfen Bücher nie wieder: Brennen&quot;.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ein weiterer kreativer Beitrag&lt;/b&gt; war die Präsentation der Jugendjury, die ihre nominierten Titel anhand kurzer Textabschnitte szenisch umsetzte, die Atmosphäre der Texte spürbar machte und damit die Romane und Erzählungen für einen Moment in den Mittelpunkt stellte. Dennoch bleibt es diskussionswürdig, warum die Präsentation der Jugendjury so anders geartet ist als die der Kritikerjury. Sind die Jugendlichen denn keine Kritiker?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;DJLP-Jugendjury&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/juvenil/images/DJLP-Jugendjury.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Präsentation der Jugendjury, (c) José Poblete&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Oscarhaft aber nicht oscarreif&lt;/b&gt; war schließlich die Verleihung der Preise. Der Politiker, dem der Bezug zu den nominierten Büchern fehlte, versuchte immerhin mit einem trocken-ironischen &quot;Spannung&quot; eben jene zu erzeugen. Aber es war eben kein &quot;and the winner is &quot; - was ja auch nicht unbedingt sein muss. Die Preisträger selbst hatten nur kurz die Möglichkeit, etwas zu sagen, während die Jury gar nicht zu Wort kam. Lediglich  die Juryvorsitzende, Susanne Helene Becker, brachte ein Statement, in welchem sie darauf hinwies, dass die Auswahl keinesfalls eine &quot;geschmäcklerische&quot; sei und dass jedes Buch für sich stünde und unabhängig von den übrigen nominierten Titeln beurteilt würde. Ausgezeichnet würden Bücher, die &quot;neue kinderliterarische Maßstäbe setzen&quot;, wie beispielsweise Andreas Steinhöfels &lt;i&gt;Rico, Oskar und die Tieferschatten&lt;/i&gt;. Die ausführlichen Jurybegründungen können im Internet nachgelesen werden. Dennoch bleiben Kriterien, Herangehensweise und Besetzung der Jury nebulös. Und gerade dies ist einer der großen Kritikpunkte am Deutschen Jugendliteraturpreis. Andererseits sind gerade die Diskussionen um die Auswahl der Jury das Salz in der Suppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gerne hätte man&lt;/b&gt; von den Autoren mehr gehört über ihre Bücher. So erzählte der Autor Wolfgang Korn, dass er im Jubiläumsjahr 2009 kein Buch über die Varusschlacht hatte schreiben wollen, bis er auf die Idee gekommen sei, ein &lt;i&gt;Jugendbuch &lt;/i&gt;darüber zu schreiben und der Fackelträger Verlag &lt;i&gt;Das Rätsel der Varusschlacht&lt;/i&gt; in dem ansonsten auf Titel für Erwachsene beschränkten Programm veröffentlicht habe. Auch der Siegertitel der Jugendjury, &lt;i&gt;Die Bücherdiebin&lt;/i&gt;, bewegt sich auf der Schwelle zwischen Jugend- und Erwachsenenbuch. cbj-Verleger Jürgen Weidenbach, der den Preis stellvertretend für den Schriftsteller Markus Zusak entgegen nahm, gab zu, dass er nicht mit einem Preis für dieses nicht gerade einfache, aber wichtige Buch gerechnet habe und zeigte sich erfreut darüber, dass die Jugendjury nun bereits zum zweiten Mal einen Titel von Zusak ausgezeichnet habe (&lt;i&gt;Der Joker&lt;/i&gt;, 2007). (Erfolgs-)Geschichten wie diese sind es, die den Jugendliteraturpreis auszeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Momo&quot; width=&quot;208&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/juvenil/images/Momo.jpg&quot; /&gt;&lt;b&gt;Einige Preisträger&lt;/b&gt; nutzten die Gelegenheit, den Mitarbeitern in ihren Verlagen zu danken. Die Liebeserklärungen an Lektorinnen und Übersetzerinnen  die der Großteil des Publikums nicht gekannt haben dürfte  erinnerten dann wieder daran, dass es sich bei der Verleihung des Deutschen Jugendliteraturpreises eben doch um ein Treffen der &apos;community&apos; handelt. Geht man vom Applaus aus, der Steinhöfel und seinem Werk gezollt wurde, dann hatte &lt;i&gt;Rico, Oskar und die Tieferschatten&lt;/i&gt;, ausgezeichnet in der Sparte Kinderbuch, an diesem Abend die meisten Fans. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die &quot;Momo&quot; in Bronze. &lt;br /&gt;
Preisfigur des Deutschen Jugendliteraturpreises, (c) AKJ&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Jutta Bauer&lt;/b&gt;, die mit dem Sonderpreis Illustration für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet wurde, nutzte die Gunst der Stunde für ein paar kritische Anmerkungen. Mit den technischen Möglichkeiten, die heute bestünden, sei es sehr leicht geworden, in die Werke von Illustratorinnen und Illustratoren einzugreifen. Wenn sie selbst aber einen grauen Himmel gemalt habe, dann habe sie das nicht ohne Grund getan und wolle nicht, dass der Verlag daraus einen andersfarbigen Himmel mache, nur weil dieser sich besser verkaufe, wie zum Beispiel ein Himmel in rosa.  Letzteres merkte Jutta Bauer übrigens mit Verweis auf die Bühnenausstattung an. (kw)</description>
    <dc:creator>juvenil.kw</dc:creator>
    <dc:subject>AUSGEZEICHNET</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 juvenil.kw</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-19T14:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://juvenil.twoday.net/stories/5997164/">
    <title>Schöne Bücher</title>
    <link>http://juvenil.twoday.net/stories/5997164/</link>
    <description>Am 16. Oktober wurde auf der Buchmesse nicht nur der Deutsche Jugendliteraturpreis vergeben, sondern auch der &lt;b&gt;Preis der Stiftung Buchkunst&lt;/b&gt; für die schönsten Bücher. Der Preis wird gestiftet vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Den 3. Preis erhielt ein Buch aus der Gruppe Kinder- und Jugendbuch:&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Dschungelbuecher&quot; width=&quot;304&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/juvenil/images/Dschungelbuecher.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudyard Kipling&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Dschungelbücher&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;Boje Verlag, Köln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Illustrationen von Martin Baltscheit, Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typografie, Einband- und Umschlag-gestaltung: Martin Baltscheit, Düsseldorf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herstellung: Corinna Müller, Charlotte Tovar, Köln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere schöne Kinder- und Jugendbücher: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.stiftung-buchkunst.de/home.html?rev=2&quot;&gt;www.stiftung-buchkunst.de&lt;/a&gt; (Gruppe 6)</description>
    <dc:creator>juvenil.redaktion</dc:creator>
    <dc:subject>AUSGEZEICHNET</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 juvenil.redaktion</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-17T10:54:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://juvenil.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://juvenil.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
